Unteres Kirchenfeld/Dalmazi ist ein Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren und liegt im Stadtteil IV Kirchenfeld-Schosshalde, dort im statistischen Bezirk Kirchenfeld. Es grenzt im Westen an die Aare sowie an die Quartiere Oberes Kirchenfeld/Dalmazi, Schwellenmätteli und das Dählhölzli.Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»). mini|Blick Richtung Kirchenfeld von der Bundesterrasse mit Kirchenfeldbrücke und historischem Museum mini|Kirchenfeld vom Hotel Bellevue zwischen 1890 und 1900

Der Name Dalmazi (im 18. und 19. Jh. gelegentlich auch Talmazi) bezeichnet das rechte Aareufer zwischen Monbijoubrücke und Schwellenmätteli. Man vermutet, dass er von einem Rückwanderer aus venezianischen Diensten gewählt worden ist, 1652 ist der Name Dalmatien belegt.Dalmazi im Historisch-Topografischen Lexikon der Stadt Bern, S. 60.

Das brachliegende Kirchenfeld wurde 1856 von der Burgergemeinde Bern erworben. Voraussetzung für eine Bebauung war der Bau der Kirchenfeldbrücke als Verbindung mit Bern in damaliger Ausdehnung.

Das Kirchenfeld entwickelte sich zu einem Distrikt für eher wohlhabende Schichten. Noch heute beherbergt es viele Repräsentationsgebäude (Botschaften, Villen) und die meisten einschlägigen Museen der Stadt Bern (Historisches Museum, Naturhistorisches Museum, Alpines Museum, Kunsthalle, Museum für Kommunikation Bern u. a.).

Siehe auch Henry Berthold von Fischer (1861–1949), Architekt im Kirchenfeldquartier Horace Edouard Davinet, erstes Überbauungskonzept 1859 St. Ursula’s Church (Bern), anglikanisches Kirchengebäude am Jubiläumsplatz Welttelegrafen-Denkmal, Denkmal am Helvetiaplatz

Weblinks

Offizielle Website des Berner Stadtteils IV

Einzelnachweise

Kategorie:Berner Gebräuchliches Quartier Stadtteil IV