Friedrich Christian Ferdinand von Willemoes-Suhm (* 14. Juni 1853 in Wandsbek bei Hamburg; † 7. September 1920 in MünchenJ. V. Teisen, Louis Bobé (Bearbeitung): Danmarks Adels Aarbog. J. H. Schultz, Kopenhagen 1938, S. 433 (PDF)) war ein deutscher Porträtmaler.

Leben Friedrich von Willemoes-Suhm, Spross des Adelsgeschlechtes Willemoes-Suhm, war eines von sechs Kindern und viertältester Sohn des Polizeipräsidenten von Wandsbek und späteren preußischen Landrats Peter Friedrich von Willemoes-Suhm (1816–1891) und dessen Ehefrau Mathilde Ida Albertine, geborene von Qualen (1824–1907). Sein Bruder war der früh verstorbene Naturforscher und Biologe Rudolf von Willemoes-Suhm (1847–1875).

Friedrich von Willemoes-Suhm besuchte ab 1863 das Christianeum in Altona.M. J. F. Lucht: Zu der öffentlichen Prüfung der Schüler des Königlichen Christianeum in Altona…. Altona 1863, S. 20 (Digitalisat) 1875 beendete er die Schulausbildung am Katharineum zu Lübeck.Hermann Genzken: Die Abiturienten des Katharineums zu Lübeck (Gymnasium und Realgymnasium) von Ostern 1807 bis 1907. Lübeck 1907, S. 86 (Digitalisat) Nach der Schule beschritt er eine sächsische Militärlaufbahn, an deren Ende er den Rang eines Leutnants bekleidete. Dann wandte er sich der Malerei zu. Hierzu studierte er unter anderem in Düsseldorf.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, ) 1886 und 1887 war er dort als „Maler“ gemeldet.Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf 1886. Teil 1, S. 220 (Digitalisat)Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf 1887. Teil 3, S. 27 (Digitalisat) Später wirkte er als Bildnismaler in Berlin. In den 1890er Jahren ließen sich Hans von Bülow, Ernst Haeckel und Eduard Zeller von ihm porträtieren.Dietrich Ehlers (Hrsg.): Hermann Diels, Hermann Usener, Eduard Zeller: Briefwechsel. Akademie Verlag, Berlin, ISBN 3-05-001124-6, Band 1 (1992), S. 552 (Google Books) Auch Tierstücke gehörten zu seinem Repertoire.Düsseldorfer Volksblatt, Ausgabe Nr. 117 vom 29. April 1900 (Digitalisat) Seine Ehefrau wurde am 18. August 1890 die Opernsängerin und Schauspielerin Helene Louise Schmidt (* 26. März 1861 in Wien),"Österreich Evangelisch-Lutherische Kirchenbücher 1783-1991", FamilySearch(: Wed Jul 17 22:37:00 UTC 2024), Entry for Helene Louise Schmidt and Robert Schmidt, 17 Apr 1861.Danmarks Adels Aarbog. Jahrgang 1922, S. 441 die als Helene von Willemoes-Suhm an der Berliner Universität Philosophie studierte und sich einen Ruf als Dramatikerin erwarb.Willemoes-Suhm, Helene von. In: Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Band 7: Spillmann bis Wißmann. Verlag von Philipp Reclam jun., Leipzig 1913, S. 456 f. (Digitalisat)

Literatur

Willemoes-Suhm. In: Hans Rudolf Hiort-Lorenzen, Anders Thiset: Danmarks Adels Aarbog. 5. Jahrgang (1888), S. 415 (Digitalisat). von Willemoes-Suhm. In: Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adelsgeschlechter. Fünfter Jahrgang (1880), Verlag von Buschak & Irrgang, Brünn, S. 515 (Digitalisat).

Weblinks Friedrich von Willemoes-Suhm, Auktionsresultate im Portal artnet.de

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule) Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Tiermaler Friedrich von Willemoes-Suhm Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1853 Kategorie:Gestorben 1920 Kategorie:Mann