Reinhard Schulz (* 8. Februar 1951 in Bielefeld) ist ein deutscher Philosoph.

Leben Schulz absolvierte zunächst eine Handwerksausbildung bei den Stadtwerken Bielefeld, bevor er das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg erwarb. Von 1974 bis 1980 studierte er Biologie, Philosophie und Soziologie an der Universität Bielefeld. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Biologe der Universität Bremen tätig, wo er 1984 in Molekularbiologie promoviert wurde. Von 1986 bis 1996 war er Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität Oldenburg und von 1996 bis 2005 Lehrbeauftragter für Philosophie an der Katholischen Fachhochschule in Vechta. 2000 habilitierte er mit dem Erwerb der venia legendi für Philosophie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. 2006 folgte dort die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor für Philosophie. An der Universität Oldenburg wirkte er unter anderem von 2009 bis 2011 und 2013 bis 2015 als Mitglied des Senats und 2014 bis 2016 als Direktor des Didaktischen Zentrums (DiZ). 2016 schied Schulz aus dem Hochschuldienst aus. Seit 2017 ist er Präsident der International Association of Jaspers Societies.

Forschungsschwerpunkte Zu den Forschungsschwerpunkten von Reinhard Schulz gehören unter anderem Hermeneutik, Naturphilosophie, Fragen der Subjektivierung, Bildungsforschung sowie Fach- und Hochschuldidaktik. Er ist Mitherausgeber der 50-bändigen Karl-Jaspers-Gesamtausgabe.

Publikationen (Auswahl) Monografien

Herausgaben

Beiträge in Sammelbänden

Beiträge in Lexika 3 Beiträge in: (Stoffwechsel; System, biologisches; Reproduktion)

Artikel in Fachzeitschriften

Weblinks Internetpräsenz auf der Website der Universität Oldenburg

Einzelnachweise

Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert) Kategorie:Philosoph (21. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Mann