BAG ist der Titel des 2005 veröffentlichten Alternative-Studioalbums des kanadischen Musikers Bag. Es erschien auf dem von Gene Simmons gegründeten Label Simmons Records und wurde über Sanctuary Records vertrieben.
Hintergrund Bag, der mit bürgerlichem Namen Alex Chuaqui heißt, verfügte bereits seit seiner Jugend über Erfahrungen als Musiker. Er war Gründungsmitglied der kanadischen Gruppe Queen City Kids und hatte Songs für das sechste Album der Gruppe Loverboy, VI, geschrieben. 2004 beteiligte er sich als Songwriter an Simmons’ zweitem Soloalbum, Asshole, das dieser auf seinem eigenen Label veröffentlichte. Simmons war durch ein Demoband auf den Künstler aufmerksam geworden.Pressemitteilung zum Album. r4nt.com In der Pressemitteilung zum Album beschrieb er dessen Arbeitsweise so:
Chuaqui nahm sein Album in seinem eigenen Studio auf. Entgegen der in der Pressemitteilung veröffentlichten Version spielte er nicht alle Instrumente selbst, sondern wurde von Darren Paris unterstützt, der für sechs der aufgenommenen Lieder Bass spielte.Info auf Kiss Related Recordings, abgerufen am 6. April 2020 Chuaqui spielte Gitarren, Keyboards, Percussion und sang, außerdem wirkte er als Musikproduzent.
Das Album erschien am 13. September 2005, für die Single I Cant Stand Your Face wurde ein Musikvideo produziert.
Titelliste
Rezeption David Jeffries schrieb für allmusic, wenn man „die Anstößigkeit von Insane Clown Posse mit der Verrücktheit von Beck und der Gewitztheit der Eels mische“ und ein wenig von Todd Rundgrens „einzelgängerischer Zauberei“ einsprenkle, ergebe das den Sound von Bag. Das Album sei „beladen mit Marotten und dramatischen Verdrehungen“ und werde „von Zeit zu Zeit schwerfällig.“ Die Lieder des Albums seien „in ihren Arrangements sehr ambitioniert, episch und theatralisch, aber kein Rock ’n’ Roll.“ Im letzten Viertel des Albums fänden sich einige „süße Balladen“, deren Arrangements „einnehmend“ seien und deren Produktion einen Jeff Lynne „eifersüchtig“ werden ließen. Zum Glück sei dieser Einzelgänger „mehr Treffer als Fehlversuch“, und es fänden sich Beweise auf diesem Debüt, dass dies auch so bleiben könne. Wenn man die „Ungeschicktheit seiner einfühlsam-gegen-schmuddelig-Dichotomie ignorieren“ könne, solle man „eintauchen und diese Ein-Mann-Rocky-Horror-Picture-Show genießen“.Rezension. allmusic.com; abgerufen am 6. April 2020
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Album 2005 Kategorie:Album (Alternative Rock)