Roland Brunner (* 12. August 1970, Klagenfurt, Kärnten) ist ein ehemaliger österreichischer Eisschnellläufer. Werdegang Brunner, der für den Eislaufverein Wörthersee startete, wurde in den Jahren 1988 sowie 1990 österreichischer Juniorenmeister im Kleinen Vierkampf und errang bei den Juniorenweltmeisterschaften 1989 in Kiew den 36. Platz sowie im folgenden Jahr in Obihiro den 16. Platz im Kleinen Vierkampf. Erstmals im Eisschnelllauf-Weltcup startete er im Februar 1989 in Innsbruck, wobei er über 500 m die 38. und 30. und über 1000 m den 34. Platz belegte. In den folgenden Jahren nahm er an zehn Sprintweltmeisterschaften (1991 in Inzell, 1992 in Oslo, 1993 in Shibukawa, 1994 in Calgary, 1995 in Milwaukee, 1996 in Heerenveen, 1997 in Hamar, 1998 in Berlin, 1999 in Calgary und 2000 in Seoul) und an vier Einzelstreckenweltmeisterschaften (1996 in Hamar, 1997 in Warschau, 1998 in Calgary und 1999 in Heerenveen) teil. Seine besten Platzierungen dabei erreichte er im Jahr 1996 in Heerenveen mit dem 13. Platz im Sprint-Mehrkampf und im Jahr 1999 mit dem 13. Rang über 1000 m. Zudem trat er bei drei Olympischen Winterspielen an. Dabei lief er bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville auf den 40. Platz über 500 m, auf den 24. Rang über 1500 m sowie auf den 22. Platz über 1000 m, bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer jeweils auf den 22. Platz über 500 m und 1500 m sowie auf den 12. Rang über 1000 m und bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano auf den 31. Platz über 1000 m sowie auf den 29. Rang über 500 m. Bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1995 in Heerenveen belegte er den 19. Platz im Großen Vierkampf. Im Weltcup kam er zweimal auf den dritten Platz sowie einmal auf den zweiten Platz über 1000 m und belegte in der Saison 1992/93 den sechsten Platz sowie in der Saison 1993/94 den neunten Platz in der Weltcupwertung über 1000 m. In der Saison 1994/95 und 1995/96 wurde er jeweils Zehnter in dieser Weltcupwertung. Letztmals im Weltcup startete er im Januar 2000 in Calgary, wobei er in der B-Gruppe den 14. Platz über 1000 m und 12. Platz über 500 m errang. Bei österreichischen Meisterschaften siegte er neunmal im Sprint-Mehrkampf (1992–2000) und jeweils einmal über 500 m und 1000 m (1991).
Erfolge
Olympische Spiele 1992 Albertville: 22. Platz 1000 m, 24. Platz 1500 m, 40. Platz 500 m 1994 Lillehammer: 12. Platz 1000 m, 22. Platz 500 m, 22. Platz 1500 m 1998 Nagano: 29. Platz 500 m, 31. Platz 1000 m Einzelstrecken-Weltmeisterschaften 1996 Hamar: 14. Platz 1000 m, 15. Platz 2 × 500 m 1997 Warschau: 21. Platz 1000 m, 21. Platz 2 × 500 m 1998 Calgary: 23. Platz 1000 m 1999 Heerenveen: 13. Platz 1000 m, 16. Platz 2 × 500 m
Sprint-Weltmeisterschaften 1991 Inzell: 18. Platz Sprint-Mehrkampf 1992 Oslo: 22. Platz Sprint-Mehrkampf 1993 Shibukawa: 18. Platz Sprint-Mehrkampf 1994 Calgary: 18. Platz Sprint-Mehrkampf 1995 Milwaukee: 15. Platz Sprint-Mehrkampf 1996 Heerenveen: 13. Platz Sprint-Mehrkampf 1997 Hamar: 22. Platz Sprint-Mehrkampf 1998 Berlin: 18. Platz Sprint-Mehrkampf 1999 Calgary: 22. Platz Sprint-Mehrkampf 2000 Seoul: 22. Platz Sprint-Mehrkampf Mehrkampf-Europameisterschaften 1995 Heerenveen: 19. Platz Großer Vierkampf
Persönliche Bestleistungen DisziplinZeitDatumOrt500 m35,77 s20. Januar 1999Calgary1000 m1:10,98 min20. Januar 1999Calgary1500 m1:55,32 min5. Dezember 1993Hamar3000 m4:12,51 min22. Oktober 1999Inzell5000 m7:23,90 min12. November 1994Inzell10.000 m16:34,86 min29. Dezember 1989Innsbruck
Weblinks Roland Brunner auf der Seite speedskatingnews.info
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