mini|Werner Haypeter Werner Haypeter (* 1955 in Helmstedt, Niedersachsen) ist ein deutscher Maler, Bildhauer, Raumkünstler.

Biografie

Haypeter studierte von 1978 bis 1985 an der Kunstakademie Düsseldorf, seit 1983 als Meisterschüler des Bildhauers und Architekten Erwin Heerich. 1986 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Bonn, 1991 das „Transfer“-Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen und 1996 den Piepenbrock-Nachwuchspreis für Bildhauerei. Seit 1985 stellt Werner Haypeter regelmäßig in Kunstvereinen, Museen und Galerien aus. Für sein Gesamtwerk erhielt der Künstler 2020 die August-Macke-Medaille der Stadt Bonn. Haypeter lebt und arbeitet in Düsseldorf und Bonn. (PDF)

Werke mini|Ohne Titel 2018. Acrylfilterstreifenlichtfeld, Epoxidharz 35 × 34,7 × 7 cm mini|PE, PVC, Bleistift, Spanplattengraphit Maße variabel Mit Wandarbeiten und Installationen erkundet Haypeter den Raum, arbeitet in und mit ihm. Seine bevorzugten Materialien sind Papiere, PVC und gegossene Epoxidharze, seine Formen meist minimalistisch, geometrisch, die Farbpalette reduziert. Seine oft vielteiligen Werke entstehen aus Schichtungen von Materialien, sie bilden Raum und treten in den Dialog mit ihrem Umfeld, modifizieren und interpretieren es. Dabei geht es nie allein um architektonische oder formale Merkmale, sondern immer auch um die Funktionen von Räumen im gesellschaftlichen Miteinander. Seit 1999 hat Haypeter wiederholt auch Kunst am Bau-Projekte realisierthttp://www.kuenstlerforum-bonn.de/aktuell.html?file=files/kuefo/ausstell/kf/2020/2003_heypeter/2020%2003%20WH%20August%20Macke%20Medaille%20Laudatio.pdf (z. B. 2002: Constant Moving, Hauptverwaltung Sparkasse Essen; 2009: Räumen, Prager Höfe, Bonn-Auerberg, Architekt Uwe Schröder; 2011: Ausbildungszentrum der MC-Bauchemie, Bottrop, u. a. m.; 2014: Farbschleuse, ROM.HOF – Studentischer Wohnhof, Bonn, Architekt Uwe Schröder).

Werke in öffentlichen Sammlungen Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München PEAC, Paul Ege Art Collection, Freiburg (i. Br.) Kolumba, Köln Kunsthaus NRW Kornelimünster, Aachen Kunstmuseum Bonn Museum Kunstpalast, Düsseldorf Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz Modern Art Gallery – László Vass Collection, Veszprém, Ungarn Museum Folkwang Essen Museum für Neue Kunst, ZKM, Karlsruhe Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern Sammlung Marli Hoppe-Ritter, Waldenbuch Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau Rheinisches Landesmuseum Bonn Saarlandmuseum, Saarbrücken Sammlung Bayer AG, Leverkusen Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Sammlung Meerwein, Remagen Sammlung Deutsche Bank Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Sammlung Marianne- und Heinrich Lenhardt Stiftung Sammlung der Sparkasse Essen Sammlung Trettin, kunsthalle messmer, Riegel am Kaiserstuhl Sammlung Ursula-Blickle-Stiftung, Kraichtal-Unteröwisheim Sammlung Viterra AG Bundeskunstsammlung, Sammlung Zeitgenössischer Kunst San Jose Museum of Art, Kalifornien/USA Staatliche Graphische Sammlung München Städtische Galerie Peschkenhaus, Moers Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach Kunsthalle Mannheim Museum Abteiberg, Mönchengladbach Museum of Modern Art, New York Von der Heydt-Museum, Wuppertal Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen

Literatur Joanna Meinel: Werner Haypeter: Wall Crossing, Ausstellungskatalog Annely Juda Fine Art, London 2017. Britta E. Buhlmann, Peter Lodermeyer, Annette Reich: Haypeter – raum maß-geblich. Installationen, Wandobjekte, Papierarbeiten, Ausstellungskatalog Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, 2013, ISBN 978-3-89422-189-8. Gisela Clement, Michael Schneider, Maria Müller-Schareck: Werner Haypeter. Kraftfelder. Hg. von Gisela Clement und Michael Schneider, Weidle Verlag, Bonn 2011, ISBN 978-3-938803-33-2.

Weblinks www.haypeter.com Werner Haypeter bei Annely Juda Fine Art

Belege

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