Sylva Scheglmann (geboren am 31. Dezember 1869 in Lutschitz, Böhmen;Scheglmann Sylva, Matrikeledition der Universität Zürich. gestorben nach 1915) war eine österreichische Kunsthistorikerin.

Leben Scheglmann war die Tochter des Akademikers Scheglmann, der in Regensburg tätig war. Sie besuchte das Gymnasium in Innsbruck und legte ihre Reifeprüfung 1890 ab.Bericht der K.K. Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanstalt zu Innsbruck am Schlusse des Schuljahres 1894/95. Innsbruck 1895, S. 83 (google.de). Später besuchte sie die Deutsche Universität in Prag und erhielt ein Lehrbefähigungszeugnis. Sie veröffentlichte 1908 im Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart den Artikel zu dem Prager Maler Viktor Barvitius. Zum Wintersemester 1908 schrieb sie sich an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich ein. Ihr Studium schloss sie mit einer Dissertation über die „Entwicklungsgeschichte der Deckenmalerei in Italien vom 15. bis zum 19. Jahrhundert“ als Dr. phil. ab. Ihr Promotionszeugnis ist auf den 14. Juni 1909 datiert. Danach lebte sie in Wien, wo sie Privatunterricht in Kunstgeschichte gab, der sich insbesondere an „junge Mädchen und Damen“ richtete.Anzeigen: ;;Unterricht in Kunstgeschichte. In: Urania. Wochenschrift für Volksbildung 8, 1915, S. 482 (books.google.de).

Veröffentlichungen

Siehe die überaus negative Rezension von Oskar Pollak, in Monatshefte für Kunstwissenschaft 3, 1911, S. 199–200 ().

Weblinks Scheglmann Sylva in der Matrikeledition der Universität Zürich

Einzelnachweise

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