mini|Freundschaftsgalerie Einzelbildnis 18 (von 57) Julius Uschner, Friedrich Boser datierte 20. August 1836, verso Widmung von Uschner 20. Juni 1839 mini|Hagar und Ismael, Gemälde von Julius Uschner
Johann Rudolph Julius Uschner (* 17. Januar 1805 in Lübben, Niederlausitz; † 25. Juni 1885 in DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden I, Sterbenebenregister 13. Juni–31. Dezember 1885, Nr. 879.) war ein deutscher Historien- und Porträtmaler der Düsseldorfer Schule.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, )
Leben Uschner war Sohn des Oberamtsadvokats und Kammerprokurators, später Königlich Preußischen Landgerichtsrats Johann Gottlieb Uschner (1760–1842)Johann Gottlieb Uschner. In: Neuer Nekrolog der Deutschen. 20. Jahrgang, erster Teil (1842), Weimar 1844, S. 871 f. (). und dessen Ehefrau Caroline Auguste Beckmann († 1821), einer Tochter des Lübbener Bürgermeisters Carl August Wilhelm Beckmann, sowie jüngerer Bruder des Dichterjuristen Karl Uschner. Von 18240618 Johann Rudolph Julius Uschner, Matrikelbücher der Hochschule für Bildende Künste Dresden, 1778–2012 (PDF) bis 1832 war er Schüler von Friedrich Matthäi an der Kunstakademie Dresden. 1831 wurde er Mitglied des Sächsischen Kunstvereins. In den Jahren 1836 bis 1839 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort war Karl Ferdinand Sohn sein Lehrer., Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen) Von 1843 bis September 1846 lebte er in Rom, wo er dem Deutschen Künstlervereins angehörte und 1844 sowie 1846 an dessen „Cervarofesten“ teilnahm.Friedrich Noack: Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1927, Band 2, S. 609 Anschließend wirkte er wieder in Dresden.
Literatur Hans Pappenheim: Julius Uschner, ein Lübbener Maler. Ein Beitrag zur Lübbener Familiengeschichte vom 17. bis 19. Jahrhundert. In: Niederlausitzer Mitteilungen. Jahrbuch der Niederlausitzer Gesellschaft, Band 27, Guben 1939, S. 142–150.
Rengha Rodewill: Die Pappenheims – Aus den Tagebüchern einer Berliner Familie 1910–1920. Friedrich Fröbel, Maria Montessori: Revolutionäre Ideen von Kindheit. Artesinex, Berlin 2022, ISBN 978-3-9821614-1-9, S. 86–87 (Julius Uschner).
Weblinks 103 Ansichten 278 C; Hagar und Ismael in der Wüste; 1838 (ca.), Suchergebnis mit Biografie im Portal blha-recherche.brandenburg.de (Brandenburgisches Landeshauptarchiv) Julius Uschner, Auktionsresultate im Portal artnet.de
Einzelnachweise
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