Lindenberg ist der bevölkerungsreichste Ortsteil der Gemeinde Tauche im Landkreis Oder-Spree des Landes Brandenburg Lindenberg liegt im Zentrum der Beeskower Platte.

Geschichte Das Dorf wurde 1284 erstmals erwähnt. In einer Stiftsmatrikel des Bistums Meißen wurde 1346 Lindenberg, damals noch als Landenberg bezeichnet, als Pfarre in der Herrschaft Beeskow-Storkow aufgeführt. Es ist von der Siedlungsform her ein Angerdorf mit Gut und von der kirchlichen Verfassung her ein Kirchdorf.

Zu Lindenberg gehört der Lindenberger See mit der 1927 abgebauten Grundmühle, deren Areal weiter bewohnt ist.

Politik Ortsvorsteher Der Ortsvorsteher ist Doreen Wollenberg.

Infrastruktur Lindenberg liegt an der Bundesstraße 246 zwischen Storkow und Beeskow etwa 65 km südöstlich von Berlin.

Der Bahnhof Lindenberg (Mark) liegt an der Bahnstrecke Königs Wusterhausen–Grunow und wird von der Regionalbahnlinie 36 Königs Wusterhausen–Frankfurt (Oder) bedient.

Kommunale Einrichtungen sind: Freiwillige Feuerwehr Lindenberg Kindertagesstätte Rolf Zuckowski Grundschule

Wirtschaft Lindenberg ist ein lokales Zentrum mit vielen Gewerbetreibenden.

Wissenschaft Im Ort Lindenberg befindet sich das Aerologische Observatorium, welches am 16. Oktober 1905 feierlich eingeweiht wurde und heute als Meteorologisches Observatorium Lindenberg eine Einrichtung des Deutschen Wetterdienstes ist.

Vereine SG Grün-Weiß Lindenberg 1931 e. V. Kultur- und Freizeitverein Lindenberg e. V. Wettermuseum e. V.

Sehenswürdigkeiten Schloss Lindenberg mit Park. Der Park wurde von Ludwig Lesser, dem ersten freischaffenden Gartenarchitekten in Berlin, konzipiert und ist der einzige von ihm erhaltene Gutspark im landschaftlichen Stil. Die Kirche wurde in den Jahren 1667 bis 1669 durch Raban von Canstein erbaut. Schnitterkaserne (Massenunterkunft der Erntehelfer) Landarbeiterkate Auf dem Gelände des Observatoriums steht das historische Windenhaus, in dem in den Anfangsjahren Forschungsdrachen aufgelassen wurden. Museum für Meteorologie und Aerologie (Wettermuseum) mit historischer Ballonhalle 2 Lindenberger Viadukt der Bahnstrecke Königs Wusterhausen–Grunow zur Überbrückung der Glienicker Schlucht mit dem Blabbergraben

Söhne des Ortes Carl Hildebrand von Canstein

Weblinks

(PDF-Datei; 984 kB) Ballonhalle 2 Herzberger Str.

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Oder-Spree Kategorie:Geographie (Tauche) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oder-Spree) Kategorie:Ersterwähnung 1284 Kategorie:Gemeindeauflösung 2001