Fanni Fetzer (* 15. Oktober 1974 in Chur) ist eine Schweizer Autorin, Kuratorin und Museumsdirektorin. Leben Fanni Fetzer studierte Politikwissenschaft, Empirische Kulturwissenschaft sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich, sie schloss 2003 mit dem Lizenziat ab (Lic. phil.) und absolvierte 2011 einen Master of Advanced Studies in Kulturmanagement an der Universität Basel.
Bereits während ihres Studiums arbeitete sie bei der Kulturzeitschrift «du», wo sie bis 2004 als Redakteurin tätig war. Danach erfolgten Tätigkeiten am Kunstmuseum Thun und Kunsthaus Langenthal. Seit 1. Oktober 2011 ist Fanni Fetzer die Direktorin des Kunstmuseum Luzern. Zu ihren grössten Erfolgen gehören die Ausstellungen «Turner. Das Meer und die Alpen» (2019), «David Hockney. Moving Focus» (2022) und «Ugo Rondinone. Cry Me a River» (2024). 2025 zeigte sie die Rekonstruktion der Ausstellung «These, Antithese, Synthese» von 1935 unter dem Titel «Kandinsky, Picasso, Miró et al. zurück in Luzern».
Fanni Fetzer ist Mitglied der Association Internationale des Critiques d’Art (AICA), der International Association of Curators of Contemporary Art (IKT), des International Council of Museums (ICOM), der Vereinigung der Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker in der Schweiz (VKKS), des International Committee for Museums and Collections of Modern Art (CIMAM), der Vereinigung Schweizer Institutionen für zeitgenössische Kunst (VSIZK) und der Vereinigung Schweizer Kunstmuseen (VSK/AMAS).
Fetzer lebt in Zürich und Luzern.
Schriften Herausgegebene Kataloge (Auswahl)
Texte (Auswahl)
Verantwortete Ausstellungen (Auswahl)
Auszeichnungen (Auswahl) 2022: Innerschweizer KulturpreisDer Innerschweizer Kulturpreis 2022 geht an Fanni Fetzer – die Direktorin führte das Kunstmuseum Luzern in die Top-Liga. Abgerufen am 23. März 2022. 2020: Wahl zu 100 Top Women in Business 2012: Nomination Swiss Exhibition Award, mit der Einzelausstellung Helmut Federle. American Songline 2011: Nomination Swiss Exhibition Award, mit der Doppelausstellung Mittelland: Isa Melsheimer, Daniel Robert Hunziker 2011: Werksemester in London der Landis & Gyr Stiftung 2010: Swiss Art Award für Kunsträume 2009: Swiss Art Award für Vermittlung 2009: Swiss Art Award für Kunsträume
Engagements (Auswahl) seit 1/2023: Mitglied Fachhochschulrat Kanton Zürich seit 10/2021: Advisory Board Stiftung NOW Esterhazy Contemporary 2/2020–12/2024: Stiftungsrätin Stiftung Universität Luzern 3/2019–5/2023: Präsidentin Vereinigung Schweizer Kunstmuseen, VSK 3/2017 – 5/2023: Vorstandsmitglied Vereinigung Schweizer Kunstmuseen, VSK 6/2016–11/2019: Mitglied der Kommission zur Neukonzeption des Musée d’art et histoire, Genf 2016–2020: Jurymitglied Cahiers d’artistes Pro Helvetia seit 10/2011: Mitglied der städtischen Kunstkommission Luzern 10/2011–1/2024: Einsitz wissenschaftlicher Beirat Hochschule Luzern Design & Kunst seit 10/2005: Gastdozentin, Mentorin, Prüfungsexpertin an verschiedenen Hochschulen 1/2009–12/2011: Mitglied der Kunstkreditkommission Basel-Stadt
Weblinks Picasso bis Kandinsky. Ausstellung von 1935 kehrt zurück. Schweizer Radio und Fernsehen Fanni Fetzer. Die junge Direktorin des Kunstmuseums Luzern. Schweizer Radio und Fernsehen UZH-Alumna: lic. phil. Fanni Fetzer: Direktorin des Kunstmuseums Luzern, abgerufen am 26. März 2020 Fanni Fetzer Kunstmuseum Luzern
Einzelnachweise
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