Lotar Hintz (* 1908; † 1982) war ein deutscher Orgelbauer. Er gründete seine Firma 1945 in Köln und ließ sich 1948 im saarländischen Heusweiler nieder. Der Filialbetrieb in Köln wurde noch längere Zeit aufrechterhalten. Die Firma bestand bis etwa 1972.Bernhard H. Bonkhoff: Historische Orgeln im Saarland. Regensburg 2015, S. 42f.
Werkliste (Auszug) Jahr Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen 1936 Berlin Reichsausstellung „Deutschland“ 1936 Meisterstück von Lotar Hintz, ausgeführt als kreisrunde Lampenorgel auf einem von der Decke hängenden Sockel.Foto der „Lampenorgel“ auf der Reichsausstellung 1936 in: Bernhard H. Bonkhoff: Historische Orgeln im Saarland. Regensburg 2015, Seite 42. 1950 Mönchengladbach-Odenkirchen Evangelische Kirche II/P 21 erhalten 1953 Saarbrücken Notkirche am 40er Grab 160x160px I 5 erhalten 1954 Rohrbach (St. Ingbert) Christuskirche 160x160px II/P 15 1976 Umbau durch Strothmann (Saarbrücken); 2001/2006 Umbau durch Peter Ohlert (Kirkel); erhalten; vollmechanische Trakturen 1956 Saarbrücken-Malstatt Evangelische Kirche Malstatt 160x160px II/P 29 Vermutlich größter Orgelneubau von Hintz; original erhalten; vollmechanische Trakturen ~ 1960 Riegelsberg Evangelische Kirche II/P 18 Aus Teilen älterer Orgeln; 2002 ersetzt durch Neubau Mayer 1960 Walpershofen Evangelische Kirche II/P 13 2005 ersetzt durch Neubau Mayer; einige Pfeifen wiederverwendet 1966 Zweibrücken-Ixheim Friedenskirche zentriert|160x160px II/P 20 1967 Geiß-Nidda Evangelische Kirche zentriert|160x160px II/P 13
Literatur
Einzelnachweise
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