Hans Spada (* 25. Dezember 1944 in Wien) ist ein österreichischer Psychologe.

Leben Nach der Promotion (Grundlagenforschung zur Intelligenzdiagnostik. Theoretische und experimentelle Ergebnisse zur Anwendbarkeit stochastischer Meßmodelle bei der Konstruktion homogener Intelligenztests) 1966 an der Universität Wien, wirkte er an dieser von 1969 bis 1973 als Assistenzprofessor. Anschließend war er Vizedirektor des Fachbereichs Erziehungswissenschaft am Institut für naturwissenschaftlichen Unterricht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (1973–1980) und schließlich ordentlicher Professor für Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Fachbereich Kognition, Emotion, Kommunikation (1980–2013).Lebenslauf auf der Internetseite der Universität Freiburg 2017 erhielt er das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Ab 1995 war er ordentliches Mitglied der Academia EuropaeaEintrag auf der Internetseite der Academia Europaea.

Schriften (Auswahl) mit Gerhard H. Fischer: Die psychometrischen Grundlagen des Rorschachtests und der Holtzman-Inkblot-Technique. Bern 1973, ISBN 3-456-30570-2. Modelle des Denkens und Lernens. Ihre Theorie, empirische Untersuchung und Anwendung in der Unterrichtsforschung. Bern 1976, ISBN 3-456-80187-4. mit Andrea Bender und Stefan Seitz: Verantwortungszuschreibung und Ärger. Emotionale Situationsbewertung (appraisal) in polynesischen und „westlichen“ Kulturen. Saarbrücken 2004. als Herausgeber mit Andrea Kiesel: Lehrbuch Allgemeine Psychologie. Huber, Bern 1990; Neuauflage 2018, ISBN 3-456-85606-7.

Weblinks psychologie.uni-freiburg.de

Einzelnachweise

Kategorie:Absolvent der Universität Wien Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) Kategorie:Mitglied der Academia Europaea Kategorie:Psychologe Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1944 Kategorie:Mann