Ludwig Achtel (* 17. September 1929 in Halle/Saale; † 27. Mai 2007 in Berlin), Todesanzeige in der Berliner Zeitung vom 30. Juni 2007 Pseudonym Alexander Kent, war ein deutscher Dramaturg, Schriftsteller, Hörspielautor und Drehbuchautor.
Wirken Als Sohn eines Kleingewerbetreibenden studiert er nach dem Abitur in Halle/Saale von 1950-1955 Geschichte.Günter Albrecht, Kurt Böttcher: Schriftsteller der DDR, Bibliografisches Institut, Leipzig 1975, S. 269 Seit 1957 war er bis 1991 für den Rundfunk der DDR als fest angestellter Hörspieldramaturg tätig, zuletzt in der Abteilung Unterhaltende Sendereihen als stellvertretender Abteilungsleiter. Die ARD-Hörspieldatenbank verzeichnet über 230 von ihm dramaturgisch betreute Neuproduktionen – vom Kinderhörspiel über Klassiker-Adaptionen bis hin zu Kriminalhörspielen und Familienserien. Darüber hinaus schrieb er als freier Autor – oft unter dem Pseudonym Alexander Kent – Manuskripte für eigene Hörspiele, Szenarien für Fernsehspiele/Fernsehfilme und Bühnenstücke.
Werke Fernsehen 1959: Ultimatum 1974: Karriere N 1974: Cibulka heiratet 1976: Krach im Hochhaus 1976: Tisch und Bett 1978: Die Leute aus dem Roten Ross 1978: Ein Hahn im Korb 1979: Mutter heiratet 1980: Der Keiler vom Keilsberg 1981: Die verschwundene Madonna 1982: Der Lumpenmann 1983: Ein Häuschen im Grünen 1985: Männerwirtschaft 1986: Der Liebesdienst 1986: Gemeindeschwester Egon 1988: Vater gesucht 1989: Eine Frau für drei (Fernsehfilm) 1990: Der Westminster-Gong 1991: Erzähl mir nichts von Afrika 1995: Die Bratpfannenstory 1996: Ein Biest mit Silberblick
Hörspiele Unter eigenem Namen: 1961: Der Ratsherr und der Jud – Regie: Nicht angegeben (Original-Hörspiel) 1961: Ludwig Achtel und Willi Rehwald: Der Eierdieb – Regie: Dora König (Original-Hörspiel, Kinderhörspiel, Kurzhörspiel) 1962: Die Kopfsteher – Regie: Harry Schrank (Original-Hörspiel, Kinderhörspiel) 1967: Karriere N – Regie: Hans Knötzsch (Hörspielbearbeitung)
Unter dem Pseudonym Alexander Kent: 1964: Grenzstation – Regie: Wolfgang Brunecker (Original-Hörspiel) 1970: Die Reise nach Petrograd – Regie: Theodor Popp (Originalhörspiel) 1971: Die Heiratsannonce oder Die Schwierigkeit eine Frau zu finden – Regie: Hans Knötzsch (Originalhörspiel) 1973: Tisch und Bett – Regie: Walter Niklaus (Original-Hörspiel) 1975: Otto Marquardt und Alexander Kent: Fünf Minuten Bedenkzeit, Senor (auch Dramaturg unter eigenem Namen) – Regie: Fritz Göhler (Original-Hörspiel)
Theater 1961: Karriere N – Uraufführung: Kammerspiele Leipzig Rezension von Liane Krause in: Theater der Zeit, 1961/Heft 7, Seite 70–71
Weblinks
unter dem Pseudonym Alexander Kent
Einzelnachweise
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