Maltern ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Hochneukirchen-Gschaidt im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Das über die Landesstraße L4108 erreichbare Dorf befindet sich südlich von Hochneukirchen an der Grenze zum Burgenland und entwässert über den Tauchenbach. Am umfasste die Ortschaft Adressen.
Geschichte Im frühen 19. Jahrhundert beschrieb Schweickhardt die Einwohner als Bergbauern, die Viehzucht betrieben und daneben nur Hafer, Gerste und etwas Getreide ernteten. Weiters bestanden im Ort zwei Mühlen. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 14 Häusern genannt, das nach Hochneukirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Krumbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.
Filialkirche Maltern mini|Kath. Filialkirche Heiliger Mauritius Zum jährlich abgehaltenen „Großen Malterner Kirchtag“ strömten stets so viele Gläubige, dass an diesem Tag gleich mehrere Messen gelesen wurden. Die alte Kapelle mit dem wundertätigen „Margaretenbründl“ wurde mit den hohen Opfergeldern durch eine neue, um 1720 errichtete Filialkirche ersetzt, die 1741 dem Hl. Mauritius geweiht wurde (Denkmalschutz, ).
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Hochneukirchen-Gschaidt Kategorie:Ort im Bezirk Wiener Neustadt