Pichl ist eine Ortschaft in der Gemeinde Zöbern im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Die südöstlich von Zöbern gelegene und von der Landesstraße L4181 nur über eine Stichstraße erreichbare Rotte befindet sich auf einer baumfreien Kuppe. Zur Ortschaft zählen weiters die Streusiedlungen Grünhöfen und Pichl-Zerstreute Häuser sowie die Einzellagen Glöckl, Redlbauer, Trettlermühle, Winkelbauer, womit diese am insgesamt Adressen umfasste.
Geschichte Die Bewohner waren Gebirgsbauern mit bedeutendem Grundbesitz zwischen 20 und 80 Joch, der aber der Bodenerosion und dem Hagelschlag ausgesetzt war, stellte Schweickhardt im 19. Jahrhundert fest. Damit waren die Böden nur von mittlerer Güte, dennoch säten die Bauern Hafer und Flachs und selten auch Weizen und Korn. Die Viehzucht war unbedeutend. Im Jahr 1822 wurde der Ort mit 33 einzelnen Häusern genannt, die nach Zöbern eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Ziegersberg besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Aspang ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Krumbach und Ziegersberg.
Nach dem Umbruch 1848 wurde Pichl ein Teil der Gemeinde Zöbern, die bis 1867 dem Amtsbezirk Aspang zugeteilt war und dann dem Bezirk Neunkirchen.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Zöbern Kategorie:Ort im Bezirk Neunkirchen