mini|Liechtensteinisches Landesspital, das beim Umgang mit dem Coronavirus in Liechtenstein laut Regierung und Krisenstab eine Schlüsselrolle einnimmt

Die COVID-19-Pandemie in Liechtenstein tritt als regionales Teilgeschehen des weltweiten Ausbruchs der Atemwegserkrankung COVID-19 auf und beruht auf Infektionen mit dem Ende 2019 neu aufgetretenen Virus SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren. Die COVID-19-Pandemie breitet sich seit Dezember 2019 von China ausgehend aus.Lungenärzte im Netz: . Online unter www.lungenaerzte-im-netz.de. Abgerufen am 14. April 2020. Ab dem 11. März 2020 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ausbruchsgeschehen des neuartigen Coronavirus als Pandemie ein.Tagesschau: «Tief besorgt». WHO spricht von Corona-Pandemie. 11. März 2020. Online unter www.tagesschau.de. Abgerufen am 14. April 2020.

Das Liechtensteinische Landesspital richtete für Verdachtsfälle ein Beratungstelefon ein. Die bisherigen Rufnummern des Landesspitals sowie des liechtensteinischen Schulamtes im Ministerium für Inneres, Bildung und Umwelt und des Amtes für Volkswirtschaft im Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport blieben daneben bestehen.Regierung von Liechtenstein: Hotlines für Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 27. Februar 2020. Online unter www.vaterland.li. Abgerufen am 20. März 2020.

Anfang März 2020 gab es in Liechtenstein den ersten positiv getesteten Fall einer Infektion.

Bereits am 16. März 2020 wurden seitens der Regierung des Fürstentums Liechtenstein beträchtliche Einschränkungen des sozialen Lebens in Liechtenstein verhängt oder angekündigt, beispielsweise restriktive Veranstaltungsregeln und Verbote für Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe, um die Ausbreitung des Corona-Virus im Land zu verlangsamen.Regierung von Liechtenstein: . Online unter www.regierung.li, abgerufen am 20. März 2020. Am 17. März (generelles Veranstaltungsverbot und weitere Schliessungen) und am 20. März (weitere Reduktion der Sozialkontakte) wurden die Massnahmen von der Regierung nochmals verschärft.

Die FMA Finanzmarktaufsicht Liechtenstein rechnete bereits Ende März 2020, unabhängig von den ergriffenen Massnahmen der Regierung, mit einer Rezession in Liechtenstein und der Weltwirtschaft. Wie schlimm diese Rezession ausfalle, könne man kaum prognostizieren. Laut der FMA werde aber eine grössere Rezession auch in Liechtenstein nicht zu verhindern sein. Die Corona-Krise gefährde dadurch auch in Liechtenstein Arbeitsplätze und Unternehmen (siehe auch: Wirtschaftskrise 2020).Vaterland.li: Massive Rezession wird nicht zu verhindern sein. Die Corona-Krise gefährdet auch in Liechtenstein Arbeitsplätze und Unternehmen. 26. März 2020. Online unter www.vaterland.li. Abgerufen am 26. März 2020.

Verlauf in Liechtenstein Berichterstattung Die Regierung von Liechtenstein berichtet über das Amt für Gesundheit im Ministerium für Gesellschaft seit dem 11. Februar 2020 in den Medienmitteilungen der Regierung über die Situation im Land. Über die Medienmitteilungen werden neben Anordnungen, Gesetzesänderungen und sonstigen Massnahmen auch Fallzahlen von Infizierten und den bisher durchgeführten Tests in Liechtenstein genannt.Regierung von Liechtenstein: . Online unter www.regierung.li. Abgerufen am 20. März 2020.Medienportal Liechtenstein: Aktuelle Medienmitteilungen. Online unter www.medienportal.li. Abgerufen am 20. März 2020.

Die COVID-19-Verdachtsfälle werden beim Liechtensteiner Landesspital getestet und die Zahl der betroffenen Fälle über die Medienmitteilungen der Regierung veröffentlicht sowie dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Schweiz übermittelt. Daneben berichten auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in täglichen situation reports (Situationsberichten) oder die Johns Hopkins University über das Center for Systems Science and Engineering (CSSE)Johns Hopkins CSSE: Coronavirus COVID-19 Global Cases. Online unter gisanddata.maps.arcgis.com. Abgerufen am 24. März 2020. von den Fallzahlen in Liechtenstein.Hier sind Fälle aufgelistet, die von der Regierung des Fürstentums Liechtenstein bzw. dem Amt für Gesundheit im Ministerium für Gesellschaft dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) über den Meldeweg oder offizielle Quellen mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen bzw. zeitlichen Verzögerungen zwischen den BAG-Fällen und Angaben anderer Stellen, etwa den Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der Johns Hopkins University (CSSE), kommen.

mini|Mauro Pedrazzini, zuständiger Regierungsrat für das liechtensteinische Amt für Gesundheit im Ministerium für Gesellschaft, leitet seit dem 11. Februar 2020 den Stab «neues Coronavirus 2019‐nCoV» in Liechtenstein

Februar 2020 Im Februar 2020 bereitete sich das Land intensiv auf mögliche Corona-Fälle vor, nachdem die sich das Virus bereits weltweit auszubreiten begonnen hatte. Diesbezüglich richtete die Regierung von Liechtenstein am 11. Februar 2020 einen Stab «neues Coronavirus 2019‐nCoV» ein, der unter dem Vorsitz des Regierungsrats Mauro Pedrazzini die Entwicklungen rund um das neue Coronavirus beobachtet und notwendige Massnahmen für Liechtenstein koordiniert.Regierung von Liechtenstein: . 11. Februar 2020. Online unter www.regierung.li. Abgerufen am 20. März 2020. Am 26. Februar 2020 gab die Regierung in Liechtenstein bekannt, dass sich das Land bereits umfassend auf mögliche Coronavirus-Fälle vorbereite, obwohl es bislang noch keine bestätigten Verdachtsmeldungen aus Liechtenstein gäbe.Vaterland.li: «Corona-Fälle in Liechtenstein sind möglich». 26. Februar 2020. Online unter www.vaterland.li. Abgerufen am 20. März 2020. Am 27. Februar teilte die Regierung mit, dass die beiden ersten Verdachtsfälle in Liechtenstein negativ getestet wurden. Darüber hinaus wurde die Bevölkerung auf verschiedene Informationsseiten zum neuartigen Coronavirus aufmerksam gemacht.Regierung von Liechtenstein: . 27. Februar 2020. Online unter www.vaterland.li. Abgerufen am 20. März 2020.

März 2020 Die ersten Corona-Fälle traten in Liechtenstein im März 2020 auf. Am 3. März 2020 gab es in Liechtenstein den ersten positiv getesteten Fall. Der erkrankte Mann hatte im Ausland Kontakt mit einer infizierten Person, er kam daher als Verdachtsfall ins Landesspital und wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Derzeit wird er im staatlichen Krankenhaus isoliert.Vaterland.li: Junger Mann positiv auf Corona-Virus getestet. 3. März 2020. Online unter www.vaterland.li. Abgerufen am 21. März 2020. Am 4. März 2020 gab es in Liechtenstein bislang 16 Verdachtsfälle und 15 negative Befunde.Regierung von Liechtenstein: Bislang 16 Verdachtsfälle und 15 negative Befunde. 4. März 2020. Online unter www.regierung.li. Abgerufen am 20. März 2020. Am 10. März 2020 wurden in Liechtenstein bisher 37 Verdachtsfälle untersucht. Für 32 Personen lag ein negativer labormedizinischer Befund vor. Diese Personen konnten nach Hause entlassen werden. Die Laborresultate für vier weitere Verdachtsfälle standen noch aus. Diese Personen blieben im Liechtensteiner Landesspital isoliert.Regierung von Liechtenstein: Coronavirus: Zentrale Rolle des Landesspitals. 4. März 2020. Online unter www.regierung.li. Abgerufen am 20. März 2020. Am 11. März 2020 gab es drei Infektionen in Liechtenstein. Bislang wurden 50 Verdachtsfälle untersucht.Regierung von Liechtenstein: Bisang drei infizierte Personen. 11. März 2020. Online unter www.regierung.li. Abgerufen am 20. März 2020. Am 12. März 2020 wurde ein weiterer positiv getesteter Fall in Liechtenstein bekannt.Regierung von Liechtenstein: Hallenbäder werden geschlossen. 12. März 2020. Online unter www.regierung.li. Abgerufen am 20. März 2020. Am 13. März 2020 wurde eine weitere Person positiv getestet. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle stieg damit auf fünf infizierte Personen.Regierung von Liechtenstein: Verlangsamung der Ausbreitung des Corona‐Virus als oberstes Ziel. 13. März 2020. Online unter www.regierung.li. Abgerufen am 20. März 2020. Am 14. März 2020 waren insgesamt sieben Infektionen in Liechtenstein bestätigt. Bislang wurden 99 Verdachtsfälle untersucht. Die Regierung von Liechtenstein wies am 14. März darauf hin, dass Rückkehrer aus Skigebieten besonders vorsichtig sein sollten.Regierung von Liechtenstein: Rückkehrer aus den Skiferien sollten besonders vorsichtig sein. 14. März 2020. Online unter www.regierung.li. Abgerufen am 20. März 2020. Am 15. März wurden in Liechtenstein bislang sieben Infektionen von der Regierung bestätigt und eine Verschärfung der Massnahmen für den nächsten Tag angekündigt.Regierung von Liechtenstein: Coronavirus: Massnahmen werden morgen Montag, 16. März 2020, verschärft. 15. März 2020. Online unter www.regierung.li. Abgerufen am 26. März 2020.BAG: auf der Website des BAG, abgerufen am 15. März 2020 Am 16. März wurden von der WHO sieben Infizierte in Liechtenstein bestätigt. Bis zum 17. März wurden in Liechtenstein bislang insgesamt 19 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.