Schneckenhof ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet von Burk im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Schneckenhof lag in der Gemarkung Meierndorf.

Geografie Die Einöde befand sich auf einer Höhe von in der Nähe des Mastes „Signal Wiseth, Südöstl[ich]“, der für Optische Telegrafie genutzt wurde.

Geschichte Der Ort wurde Mitte des 19. Jahrhunderts auf dem Grund von Wolfershof gegründet und zunächst als Oberer Wolfershof bezeichnet.Zeitschrift für Namenforschung, Band 15, München/Berlin 1939, S. 18. 1867 wurde die Einöde erstmals auch als Schnackenhof bezeichnet. Schneckenhof gehörte wie Wolfershof zur Landgemeinde Burk. Nach 1900 wurde der Ort nicht mehr in den amtlichen Verzeichnissen aufgelistet. Da die Angaben zur Zahl der Einwohner und Gebäude auch nicht im Ortsteil Wolfershof miteingeflossen sind, wie aus dem Ortsverzeichnis von 1928 hervorgeht, ist davon auszugehen, dass der Schneckenhof zu dieser Zeit bereits abgebrochen war.

Einwohnerentwicklung Jahr 1861 1871 1885 1900 Einwohner 5 4 3HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. Diese wurden als „Wohngebäude“ bezeichnet. 1 1 Quelle

Religion Der Ort war evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Wenzeslaus (Wieseth) gepfarrt.

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Fußnoten

Kategorie:Burk Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert