Hartmut Grote (* 19. Februar 1967 in Hemer) ist ein deutscher Physiker, der zu Gravitationsphysik forscht.
Biografie Grote studierte an der Universität Hannover, wo er 2003 zum Dr. rer. nat. promoviert wurde. Seit 1999 arbeitete er am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover, seit 2009 als wissenschaftlicher Leiter des Gravitationswellendetektors GEO600. Forschungsaufenthalte führten ihn zu weiteren Gravitationswellendetektoren, so zum TAMA 300 in Mitaka (Japan) und zum LIGO in Livingston (Louisiana).
Seit 2018 ist er Professor an der Cardiff University.
Auszeichnungen und Ehrungen 2023: Für seine Forschungen zu ultra-hochpräzisen Strahlquellen wurde Grote gemeinsam mit Henning Vahlbruch und Benno Willke mit dem 1. Preis des Berthold Leibinger Innovationspreises ausgezeichnet.Meldung des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut): Berthold Leibinger Stiftung zeichnet Laser-Forscher aus Hannover und Cardiff aus 2026: Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) für das Projekt „SPI-QG – Single Photon Detection Interferometry for Quantum Gravity“
Schriften (Auswahl) Making it work: Second Generation Interferometry in GEO 600! Diss., Universität Hannover 2003 (Digitalisat). Gravitationswellen. Geschichte einer Jahrhundertentdeckung. C.H.Beck, München 2018. ISBN 3-406-71941-4 (Vorschau in der Google Buchsuche). Gravitational Waves. A history of discovery. CRC Press, Taylor & Francis Group, Boca Raton/London/New York 2020. ISBN 978-0-367-13681-9. (Mitherausgeber): Advanced Interferometric Gravitational-Wave Detectors. 2 Bde. Hrsg. von David Reitze, Peter Saulson, Hartmut Grote. World Scientific, New Jersey 2019 (100 Years of General Relativity, 5). ISBN 978-981-314-608-2 (Vorschau in der Google Buchsuche).
Weblinks
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Einzelnachweise
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