mini|Walter Wehmeyer 2020 Walter Wehmeyer (* 25. Dezember 1962 in Aachen) ist ein deutscher Filmemacher, Autor und Filmproduzent.
Leben Wehmeyer absolvierte nach einer Schauspielausbildung an der Stage School of Dance and Drama Hamburg die Hochschule für Fernsehen und Film München. Seit 1996 arbeitet er als freischaffender Regisseur, zumeist in Zusammenarbeit mit ORF, 3sat, BR und dem Schweizer Fernsehen.
Neben Hintergrund-Dokumentationen in Kosovo, Ruanda oder Israel/Palästina machte er Künstlerporträts, u. a. über die Sopranistin KS Hilde Zadek, den Pianisten und Dirigenten Jean-François Antonioli oder den siebenbürgischen Schriftsteller Eginald Schlattner.
Sein erster Spielfilm „Lina“ hatte am 10. März 2017 seinen österreichischen Kinostart. Er erzählt von der kurzen Ehe der Schauspielerin Lina Loos mit dem österreichischen Architekten Adolf Loos, in den Jahren 1902 bis 1905.
Walter Wehmeyer ist mit der Mezzosopranistin Christina Baader verheiratet und lebt seit 2000 in Wien.
Filmografie 1991: Über Giesing (gemeinsam mit Alexander Ammer und Quang Bobrowski), Auszeichnungen: 1991: FBW-Prädikat ”besonders wertvoll”, 1992: DGB-Filmpreis beim IFF Oberhausen, Starter-Filmpreis München, Kulturstiftung der Stadtsparkasse München, Int. Dokumentarfilmfestival München: 1. Preis: Neue Filme aus Bayern 1994: Kosovo Kosova – Vorboten eines Krieges (Regie, Schnitt) 1996: Menschenmöglich – Journalistentagebuch Ruanda (Regie, Produktion, Schnitt) 1998: Krisenherd Kosovo – Zwischen Angst und Rebellion 1998: Pinchas und Ruth – Erinnerungen mit dem Ehepaar Lapide 2000: La vocation de l’écoute – Musique et spiritualité sur l’île d’Orta (Regie, Kamera, Produktion, Schnitt) 2001: Schicksal und Auferstehen – Vom Lebensweg des Priesters Erich Camenzind 2002: Des yeux qui écoutent – Jean-François Antonioli et la Philharmonie de Timisoara 2003: Gesang als Weg – Aus dem Leben der Kammersängerin Hilde Zadek 2004: Magie der Klarheit – Aus dem Leben der Architektin Anna-Lülja Praun (Regie, Produktion) 2005: Naher Osten – Hoffnung und Trauma der Jugend 2006: Schattenrand – Das C.A.R.E. und die Ausgegrenzten von Genf Originaltitel: Aimer les exclus, Auszeichnung beim Festival „Prix Farel“, Neufchâtel 2007: Versunkene Gesichter – Die Romane des Gefängnispfarrers Eginald Schlattner (Regie, Produktion, Schnitt) 2008: Von der Macht des Verdächtigens – Eginald Schlattner und das Securitate-Trauma (Regie, Produktion, Schnitt) 2009: Der harte Weg aus dem Slum – Straßenkinder und Streetworker in Nairobi (Regie, Kamera, Produktion, Schnitt) 2011: Aufbruch der Frauen – Acht Wegbereiterinnen der österreichischen Frauenbewegung (Regie, Produktion, Schnitt) 2011: Musik nach dem Krieg – Kosovo zwischen Trauma und Neubeginn (Regie, Produktion, Schnitt) 2014: Ein Staat für Alle – Das Friedenscamp Israel-Palästina (Regie, Kamera, Produktion, Schnitt) 2015: Let’s talk about Land – Israelische und palästinensische Friedensaktivisten (Regie, Kamera, Produktion, Schnitt) 2017: Shattered – Reise in eine stille Vergangenheit (Regie, Kamera, Produktion, Schnitt) 2017: Was ist das Leben – Isabella Krapf & Pyongyang Harmonica Ensemble (Regie, Kamera, Produktion, Schnitt) 2017: LINA (Co-Autor, Co-Regie, Produktion) gemeinsam mit Christine Wurm, W. Andreas Scherlofsky, Tino Ranftl, Andreas Weiss und Brigitte Benesch, Preise: ’Special Mention’ beim Chicago Amacord Arthouse Festival 2016, ’Best Directors’ und ’Best Actress’ beim Kiev Int. Film Festival 2017
Kamera 2004: Unerwünschtes Kino 2005: Posse und Prophetie 2014: Klänge der Steinzeit 2014: Metall-Zeiten oder: Die Hierarchisierung der Gesellschaft 2017: Martins Weg - Vom Ende der Friedfertigkeit im Christentum (Regie jeweils: Petrus van der Let)
Drehbücher 2014: LINA (gemeinsam mit Christine Wurm, W. Andreas Scherlofsky, Tino Ranftl und Brigitte Benesch) In Entwicklung 2020: ERWACHEN (frei nach dem Roman „Das Klavier im Nebel“ von Eginald Schlattner) 2020: FAMILIENSTILLE
Weblinks Homepage von Walter Wehmeyer
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1962 Kategorie:Mann