Schleifmühle () war ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Feuchtwangen (Mittelfranken, Bayern). Schleifmühle lag in der Gemarkung Feuchtwangen.

Geografie Die Einöde lag 0,7 km südlich von Feuchtwangen auf einer Höhe von . Im Westen lag der Schleifweiher, der den Schleifbach speiste, der 0,3 km weiter östlich als rechter Zufluss in die Sulzach mündet.

Geschichte Schleifmühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Mahlmühle hatte das Stadtvogteiamt Feuchtwangen als Grundherrn.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Schleifmühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 95. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Schleifmühle dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Feuchtwangen zugeordnet. Bei der Vergabe der Hausnummern erhielt sie die Nr. 203. Schleifmühle war nach Feuchtwangen gepfarrt und gehörte zum Schulsprengel Feuchtwangen. Nach 1888 wurde Schleifmühle in den amtlichen Verzeichnissen nicht mehr aufgeführt. 1968 wurde das Gebäude abgerissen. Heute befindet sich an der Stelle die Neubausiedlung Schleifmühlweg. Der Schleifweiher wird als Freibad genutzt.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 Einwohner 6 12 12 3 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ sowie 1836 und 1885 als „Wohngebäude“. 1 1 1 1 Quelle

Literatur

Weblink

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach Kategorie:Zerstört in den 1960er Jahren Kategorie:Ort an der Sulzach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert