Városlőd ( Waschludt) ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Ajka im Komitat Veszprém.
Geschichte Nach Ende der osmanischen Herrschaft 1699, wurde der Ort von deutschen Siedlern aus Mainz, dem Rheinraum und dem Spessart wiederbesiedelt. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 397 Häuser und 2102 Einwohner auf einer Fläche von 3972 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Veszprém im Komitat Veszprém. Bei der Volkszählung von 1941 bekannten sich 86 % als Deutschsprachige. Der Großteil der Deutschen wurde 1947–48 vertrieben.
Geografische Lage Városlőd liegt achteinhalb Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Ajka, an dem Fluss Torna. Nachbargemeinden sind Kislőd, Csehbánya, Herend und Szentgál.
Gemeindepartnerschaft Wiesthal, Deutschland, seit 1990
Sehenswürdigkeiten Heimatmuseum (Tájház) Kalvarienberg Römisch-katholische Kirche Szent Mihály, erbaut 1747–1750 Römisch-katholische Kapelle Szent Anna auf dem Kalvarienberg, erbaut 1859 Römisch-katholische Kapelle Szent Flórian, erbaut 1822 Terrakotta-Relief zum Gedenken an das Kartäuserkloster Lövöld (Leweldi karthauzi kolostor domborműve), erschaffen von Katalin Szőlősiné Séllei
Söhne und Töchter der Gemeinde Károly Peyer (1881–1956), Gewerkschafter und Politiker
Verkehr Durch Városlőd verläuft die Hauptstraße Nr. 8, auf die in der Ortsmitte die von Norden kommende Hauptstraße Nr. 83 mündet. Über den südwestlich am Ortsrand gelegenen Bahnhof Kislőd-Városlőd ist die Gemeinde angebunden an die Eisenbahnstrecke von Celldömölk nach Veszprém.
Einzelnachweise
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Kategorie:Ort im Komitat Veszprém