Eleonore Linsmayer (* 11. Mai 1934 in München; † 7. November 2023 in BerlinNachruf des Auswärtigen Amts, 15. Februar 2024 (PA AA)) war eine deutsche Diplomatin.

Leben Eleonore Linsmayer studierte Jura, absolvierte ihre Zweite juristische Staatsprüfung und wurde zum Dr. jur. promoviert. Der Titel ihrer Dissertation lautet Das Naturrecht in der deutschen Rechtsprechung der Nachkriegszeit. 1963 trat sie in den auswärtigen Dienst ein. Ihre Auslandsstationen waren Edinburgh, Tokio, Johannesburg, Genf, Houston, Washington, D.C. und Dakar.

Sie wurde vortragende Legationsrätin des Auswärtigen Amtes in Bonn. In Genf arbeitete sie in der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen mit Zuständigkeiten für den Europarat und UN-Sonderorganisationen. Sie war Botschaftsrätin und Leiterin des Kulturreferats der Botschaft Washington. Als Volljuristin war sie als Attachée im Generalkonsulat Edinburgh, als Leiterin des Rechts- und Konsularreferats der Botschaft Tokio, Konsulin in Johannesburg und Generalkonsulin in Houston eingesetzt.

Ihren letzten Posten hatte sie, als Nachfolgerin von Thomas Fischer-Dieskau, von 1995 bis 1999 als deutsche Botschafterin in Senegal mit Sitz in Dakar, gleichzeitig war sie in Gambia, Guinea-Bissau und Kap Verde nebenakkreditiert. Ihr Nachfolger wurde Rainald Steck.

Publikationen

Literatur Linsmayer, Eleonore. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 769.

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Botschafter im Senegal Kategorie:Deutscher Botschafter in Gambia Kategorie:Deutscher Botschafter in Guinea-Bissau Kategorie:Deutscher Botschafter in Kap Verde Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1934 Kategorie:Gestorben 2023 Kategorie:Frau