mini|hochkant|Denys Schmyhal (2022) Denys Anatolijowytsch Schmyhal (; * 15. Oktober 1975 in Lwiw, Ukrainische SSR) ist ein ukrainischer Politiker. Vom 4. März 2020 bis zum 17. Juli 2025 war er Ministerpräsident der Ukraine.Denys Schmygal zum neuen Premierminister ernannt auf ukrinform.de vom 4. März 2020; abgerufen am 4. März 2020 Von 2025 bis 2026 war er der Verteidigungsminister der Ukraine. Seit dem 14. Januar 2026 ist er der Energieminister der Ukraine.

Leben Schmyhal kam in Lwiw in der Westukraine zur Welt. Schmyhal ist mit Kateryna Schmyhal verheiratet und hat zwei Töchter. Er schloss 1997 ein Studium der Ökonomie an der Polytechnischen Universität Lwiw ab und verteidigte 2003 seine Dissertation über Regionalökonomie und den Einsatz von Produktivkräften.

Schmyhal arbeitete in Führungspositionen in der freien Wirtschaft und wechselte 2009 in den öffentlichen Dienst, wo er zunächst Assistent des Gouverneurs der Oblast Lwiw und anschließend Leiter der Wirtschaftsabteilung der regionalen Staatsverwaltung war. 2011 war er der Leiter der NGO Institut für regionale Entwicklung. 2014 war er als Assistent des Parlamentsabgeordneten Roman Cherneha der UDAR-Partei tätig. Danach war er Stellvertretender Leiter des Regionalbüros des Finanzdienstes in Lwiw.

Schmyhal stand zumindest zeitweise in enger Verbindung mit dem Oligarchen Rinat Achmetow, in dessen Energiekonzern DTEK Zahidenergo er seit 2017 tätig war.Olena Makarenko: Denys Shmyhal, Ukraine’s new prime minister auf euromaidanpress.com, 4. März 2020 Im Januar 2018 wurde er Direktor des zu Achmetows Konzern gehörenden Kraftwerks Burschtyn in der Oblast Iwano-Frankiwsk.Biografie Denys Schmyhal auf my.ua; abgerufen am 4. März 2020 (ukrainisch) Vom 1. August 2019Der Präsident der Ukraine stellte den neuen RSA-Chef von Iwano-Frankiwsk, Denys Schmyhal, vor auf der offiziellen Webseite des Präsidenten der Ukraine; abgerufen am 4. März 2020 (ukrainisch) bis zum 5. Februar 2020Dekret Nr. 38/2020 des Präsidenten der Ukraine vom 5. Februar 2020; abgerufen am 4. März 2020 (ukrainisch) war er Vorsitzender der regionalen Verwaltung der Oblast Iwano-Frankiwsk.

Er war vom 4. Februar bis 4. März 2020 im Kabinett Hontscharuk stellvertretender Ministerpräsident der Ukraine und, in Nachfolge von Aljona Babak, Minister für kommunale und territoriale Entwicklung.Das Parlament hat einen neuen Vizepremier ernannt auf rbc.ua vom 4. Februar 2020; abgerufen am 4. März 2020 (ukrainisch)

Ministerpräsident mini|Denys Schmyhal und Joe Biden (2022) Schmyhal wurde am 4. März 2020 von Präsident Wolodymyr Selenskyj als Nachfolger von Oleksij Hontscharuk nominiert und vom Parlament zum Ministerpräsidenten der Ukraine gewählt.Neuer Ministerpräsident der Ukraine gewählt. zeit.de 4. März 2020 Am gleichen Tag stellte er sein Kabinett vor.Schmyhal stellte die Zusammensetzung seines Kabinetts vor auf rbc.ua vom 4. März 2020; abgerufen am 4. März 2020 (ukrainisch) Als Premierminister war Schmyhal auch für die Reaktion auf die COVID-19-Pandemie zuständig.

Nach dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022 zeigte sich Präsident Selenskyj am 25. Februar 2022 gemeinsam mit Schmyhal sowie den Chefs der Präsidialverwaltung und des Parlaments in der Hauptstadt Kiew. Diesbezüglich erklärte er ein Jahr nach Kriegsbeginn im Februar 2023:

Am 15. Juli 2025 reichte er seinen Rücktritt beim Präsidenten Selenskyj ein, der am 16. Juli 2025 von der Werchowna Rada angenommen wurde. Bis zur Wahl seiner designierten Nachfolgerin Julija Swyrydenko am 16. Juli 2025 führte er die Regierungsgeschäfte kommissarisch weiter. Schmyhal war der am längsten amtierende Ministerpräsident in der Geschichte der unabhängigen Ukraine.

Verteidigungsminister Nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Ministerpräsidenten wollte man nicht auf seine Erfahrung verzichten, und Präsident Selenskyj nominierte ihn für das Amt des Verteidigungsministers im Kabinett Swyrydenko. Auf diesem Posten wurde er am 17. Juli 2025 vom Parlament bestätigt.

Am 2. Januar 2026 gab Präsident Selenskyj bekannt, dass Mychajlo Fedorow Schmyhal als Verteidigungsminister nachfolgen soll. Am 14. Januar erfolgte die Amtsübergabe. Schmyhal wurde daraufhin der Energieminister der Ukraine und Stellvertretender Ministerpräsident.

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