mini|Zigarettenwerbung Sphinx von Georg A. Jasmatzi Die Liste von Zigarettenfabriken in Dresden zeugt von der Tradition der Zigarettenherstellung in Dresden, die industriell mit der Gründung der Firma Compagnie Laferme im Jahr 1862 begann. Im Jahr 1931 wurden in Dresden 12.000 t Orienttabak verarbeitet.Stadtlexikon Dresden A–Z. 2., überarbeitete Auflage, Verlag der Kunst, Dresden 1998, ISBN 3-364-00304-1, S. 466 Manche Firmen existierten nur kurze Zeit, während andere über einen längeren Zeitraum z. T. bis zur Zerstörung im Jahr 1945 aktiv waren. Neben einigen kleineren Firmen existierten laut Dresdner Handelsregister 1945 noch die folgenden großen Zigarettenfabriken: Jasmatzi, Yenidze, Greiling, Geissinger, Kosmos, Monopol und Union. Diese wurden nach dem Volksentscheid in Sachsen 1946 enteignet und als VEB Jasmatzi Cigarettenfabrik, VEB Importtabak, VEB Greiling Zigarettenfabrik, VEB Macedonia, VEB Zigarettenfabrik Kosmos, VEB Monopol Zigarettenfabrik und VEB Union weitergeführt wurden. Jasmatzi, Greiling, Macedonia und Kosmos fusionierten 1959 zum VEB Dresdner Zigarettenfabriken, ab 1982 VEB Vereinigte Zigarettenfabriken Dresden (VEZIFA). Die VEZIFA fungierte zwischen 1982 und 1990 als Stammbetrieb des VEB Kombinat Tabak Dresden. Die privatisierte Firma wurde dann 1990 vom Philip-Morris-Konzern übernommen und als f6 Cigarettenfabrik Dresden GmbH weitergeführt.Irene Reintzsch: Zur Geschichte der Dresdner Zigarettenindustrie, Verlagsbüro Reintzsch, Leipzig, 1993, S. 20/21 Von 1990 bis 2019 produzierte nur noch die Firma f6 Cigarettenfabrik GmbH & Co. KG, sodass gegenwärtig keine größeres Unternehmen in dieser Branche in Dresden mehr existiert.

Liste von ehemaligen Zigarettenfabriken in Dresden