alternativtext=Wiesbaden Tennis Open: Eva Lys bezwingt die auf vier gesetzte Clara Burel mit 6:4 und 6:4.|mini|Eva Lys 2022 in Wiesbaden Eva Lys (* 12. Januar 2002 in Kiew, UkraineInformation auf porsche-tennis.com) ist eine deutsche Tennisspielerin.
Leben Persönliches Eva Lys wurde in Kiew geboren und kam im Alter von zwei Jahren nach Deutschland. Sie hat zwei Schwestern. Ihre ältere Schwester Lisa spielte ebenfalls professionell Tennis. Ihr Vater Wolodymyr Lys gewann für die Ukraine gemeinsam mit Oleksandr Jarmola bei den Tenniswettbewerben der Sommer-Universiade 1997 Bronze im Herrendoppel.
Im Jahr 2020 wurde Eva Lys eine rheumatische Autoimmunerkrankung (Spondyloarthritis) diagnostiziert, die sie als Ursache für teilweise kurzfristige Absagen öffentlich machte.
Karriere Lys begann mit fünf Jahren mit dem Tennisspielen und bevorzugt Hartplätze. Sie spielte am Anfang ihrer Profikarriere vor allem auf der ITF Women’s World Tennis Tour, wo sie bislang drei Titel im Einzel gewinnen konnte.
Bei den Australian Open 2020 qualifizierte sie sich für das Hauptfeld des Juniorinneneinzel, verlor aber in der ersten Runde knapp in drei Sätzen gegen Melania Delai; im Juniorinnendoppel erreichte sie mit ihrer Partnerin Amarissa Kiara Tóth das Achtelfinale.
Am 1. März 2020 gewann sie die AK Ladies Open 2020.18-jährige Eva Lys gewinnt überraschend „AK Ladies Open“. In: ak-kurier.de. 1. März 2020, abgerufen am 1. März 2020.
Ende des Jahres 2021 wurde Eva Lys Deutsche Tennismeisterin, als sie im Finale der nationalen Meisterschaften Mara Guth mit 6:2 und 6:4 besiegte.
In der 1. Tennis-Bundesliga trat sie 2018 und 2019 in der 2. Tennis-Bundesliga für den Club an der Alster an.
Im Jahr 2022 spielte Lys erstmals für die deutsche Billie-Jean-King-Cup-Mannschaft; ihre Billie-Jean-King-Cup-Bilanz weist bislang einen Sieg und eine Niederlage aus.
Als erste Lucky Loserin zog Eva Lys 2025 im Dameneinzel bei den Australian Open ins Achtelfinale ein. Auf dem Weg dahin bezwang sie in der ersten Runde die Australierin Kimberly Birrell mit 6:2 und 6:2, in Runde zwei gewann sie gegen die Französin Varvara Gracheva 6:2, 3:6 und 6:4 und in der dritten Runde schlug sie die Rumänin Jaqueline Cristian mit 4:6, 6:3 und 6:3. Im Achtelfinale unterlag sie dann der Polin Iga Świątek mit 0:6 und 1:6. Durch ihre Achtelfinalteilnahme konnte sie sich zum ersten Mal unter den Top 100 der Weltrangliste platzieren."Lucky Loserin" im Achtelfinale – Eva Lys erschafft ein historisches Rekord-Märchen. In: n-tv.de. 18. Januar 2025, abgerufen am 29. September 2025.
Erfolge Einzel Turniersiege Nr.DatumTurnierKategorieBelagFinalgegnerinErgebnis 1. 1. März 2020 ITF W25 Teppich (Halle) 6:2, 6:4 2. 30. Oktober 2021 ITF W25 Hartplatz (Halle) 6:2, 7:64 3. 16. Oktober 2022 ITF W60 Hartplatz (Halle) 6:2, 4:6, 6:2
Finalteilnahmen Nr.DatumTurnierKategorieBelagTurniersiegerinErgebnis 1. 6. November 2022 ITF W100 Hartplatz (Halle) 5:7, 2:6
Karrierestatistik und Turnierbilanz Einzel
Die letzte Aktualisierung erfolgte nach den French Open 2026.
Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; KF (kleines Finale) = unterlegen im Spiel um Platz drei; RR = Round Robin (Gruppenphase); n. a. = nicht ausgetragen; a. K. = andere Kategorie; PO (Play-off) = Auf- und Abstiegsrunde im Billie Jean King Cup; K1, K2, K3 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III im Billie Jean King Cup.
Anmerkung: Diese Statistik berücksichtigt alle Ergebnisse im Einzel bei ITF- und WTA-Turnieren. Als Quelle dient die ITF- und WTA-Seite der Spielerin. Dargestellt sind nur WTA-Turniere der Kategorien Premier Mandatory und Premier 5 (2009–2020) bzw. die WTA-Turniere der Kategorie 1000 (seit 2021).
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Billie-Jean-King-Cup-Spielerin (Deutschland) Kategorie:Deutscher Meister (Tennis) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 2002 Kategorie:Frau