Carl Goesch (* 13. August 1853 in Doberan, Mecklenburg-Schwerin; † 30. Januar 1943 in Berlin) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Leben Carl Goesch war Landgerichtsrat in Schwerin. Um 1887 wurde er Lehrbeauftragter an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin.

Carl Goetsch war seit 1878 verheiratet mit Dorothee Thierfelder (1860–1912), einer Tochter des Rostocker Mediziners Theodor Thierfelder. Kinder waren Heinrich Goesch (1880–1930), Jurist und Professor an der Kunstgewerbeschule in Dresden Paul Goesch (1885–1940), Architekt und Maler Lili Goesch (1887–1964), verheiratete Redepenning

Publikationen (Auswahl) Carl Goesch verfasste Überblickswerke zu juristischen Themen und weitere Schriften.

mit Alexander von Düring: Mecklenburg-Schwerinsches Landesstrafrecht : die in dem Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin in Geltung befindlichen landesrechtlichen Verordnungen strafrechtlichen Inhalts. Bärensprung, Schwerin 1887. Die Gesetzgebung betreffend das Gesundheitswesen im Deutschen Reich: für Behörden, Aerzte, Apotheker und Gewerbetreibende. Guttentag, Berlin 1888. mit August Quaritsch: Kompendium der Nationalökonomie. Weber, Berlin 1901. mit August Quaritsch: Kompendium des europäischen Völkerrechts. Weber, Berlin 1901. mit August Quaritsch: Compendium des deutschen Strafrechts, Weber, Berlin 1902. mit August Quaritsch, Hans Wangenmann: Kompendium des deutschen Strafprozesses, Weber, Berlin 1907 mit August Quaritsch: Kompendium der Nationalökonomie, Berlin: Weber, 1912. mit August Quaritsch: Institutionen und Rechtsgeschichte. Kompendium des römischen Privatrechts und Zivilprozesses. Weber, Berlin 1912

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Carl Goesch Thierfelder

Einzelnachweise

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