mini|Nina Meurisse (2016) Nina Meurisse (* 14. November 1988 in Caen) ist eine französische Filmschauspielerin.

Leben Meurisse setzte sich im Alter von 11 Jahren bei einem Casting zu Patricia Mazuys Spielfilm Die Schule der verlorenen Mädchen gegen ihre Mitbewerber durch und wurde in der Rolle der Lucie de Fontenelle an der Seite von Isabelle Huppert besetzt. Meurisse wollte jedoch zunächst nicht Schauspielerin werden, sondern lernte am Conservatoire à rayonnement régional de Caen Gesang, Harfe und Klavier,Nina Meurisse – Sa biographie auf voice.fr bevor sie sich dem klassischen und modernen Tanz zuwandte. Nachdem sie ihr Baccalauréat abgelegt hatte, studierte sie Drama am Conservatoire des 14. Arrondissements in Paris und besuchte Theaterkurse.

Nach mehreren Kurzfilmen und einer Rolle im Fernsehfilm Die Sprinterin war Meurisse erstmals 2009 in Frédéric Mermouds Komplizen wieder in einem Kinofilm zu sehen. Unter der Regie von Mermoud hatte sie zuvor bereits in den preisgekrönten Kurzfilmen L’escalier (2002) und Rachel (2006) gespielt. In den Folgejahren war Meurisse in zahlreichen Kurz- und Langfilmen zu sehen, wobei sie häufig Nebenrollen übernahm. Boris Lojkine besetzte sie schließlich im Spielfilm Camille in der Hauptrolle: Der Film schildert die letzten acht Monate im Leben der Journalistin Camille Lepage, die 2014 während des Bürgerkriegs in Zentralafrika erschossen wurde. Für ihre Darstellung gewann Meurisse 2020 den Prix Lumières als Beste Nachwuchsdarstellerin.Véronique Dalmaz: Révélation féminine des prix Lumières, nomination aux César, ce début 2020 sourit à Nina Meurisse. francetvinfo.fr, 3. Februar 2020. Sie wurde zudem für einen César als Beste Nachwuchsdarstellerin nominiert.

Meurisse führte 2002 beim Kurzfilm Petit traité de marketing Regie, der beim Festival de Houlgate den Prix de l’Humour gewann.Nina Meurisse auf cinefil.com Seit 2007 spielt sie zudem gelegentlich am Theater.

Filmografie (Auswahl)

2000: Die Schule der verlorenen Mädchen (Saint-Cyr) 2003: Die Sprinterin (Des épaules solides, TV) 2009: Komplizen (Complices) 2010: Nylons und Zigaretten (Cigarettes et bas nylon, TV) 2011: Léa 2011: La brindille 2012: Point Blank – Bedrohung im Schatten (Mains armées) 2012: Avanti 2012: Crawl 2013: Unter dem Regenbogen (Au bout du conte) 2013: Juliette 2013: Treibsand (Lulu femme nue) 2014: Africaine 2014: Vincent n’a pas d’écailles 2015: Nordkurve (Virage Nord, TV-Mehrteiler) 2015: Je suis un soldat 2015: Die fast perfekte Welt der Pauline (Les chaises musicales) 2016: Der Effekt des Wassers (L’effet aquatique) 2016: Ein Leben (Une vie) 2018: French Kisses 2018: Champagner & Macarons – Ein unvergessliches Gartenfest (Place publique) 2019: French Touch: Mixed Feelings 2019: Camille 2020: Un gros poisson (Kurzfilm) 2021: Petite Maman – Als wir Kinder waren (Petite Maman) 2023–2025: Dark Hearts (Cœurs Noirs, TV-Serie, 12 Episoden) 2023: BRI (TV-Serie, 6 Episoden) 2023: Die Entführung (Le ravissement) 2023: Der Duft des Goldes (Cash) 2023: Les algues vertes 2023: Everything is Fine (Tout va bien, TV-Serie, 7 Episoden) 2024: L’histoire de Souleymane 2024: La fièvre (TV-Serie, 6 Episoden)

Auszeichnungen (Auswahl) 2020: Prix Lumières, Beste Nachwuchsdarstellerin, für Camille 2020: César-Nominierung, Beste Nachwuchsdarstellerin, für Camille

Weblinks

Kurzbiografie von Nina Meurisse auf gala.fr

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1988 Kategorie:Frau