mini|hochkant|Dorota Rutkowska (2017) Dorota Rutkowska (geborene Dudek, * 24. Januar 1962 in Skierniewice als Dorota Dudek) ist eine polnische Journalistin und Politikerin (Platforma Obywatelska). Sie gehörte von 2010 bis 2019 dem Sejm in der VI., VII. und VIII. Wahlperiode an.

Leben und Beruf Rutkowska arbeitete als Gärtnerin und bildete Landwirte aus. In den 1990er-Jahren wurde sie Journalistin und eröffnete in ihrer Heimatstadt eine Redaktion der Gazeta Wyborcza. Später machte sie sich selbständig und gründete erfolgreich zwei Zeitschriften. Im Jahr 2008 schloss sie ihr Magisterstudium an der Universität Łódź in Soziologie ab.

Rutkowska ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Politik Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 wurde Rutkowska für das Wahlkomitee „Porozumienie Samorządowe Perspektywa“ erstmals zur Stadträtin von Skierniewice gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 kandidierte sie für die Platforma Obywatelska (PO), der sie inzwischen beigetreten war, für das Amt der Stadtpräsidentin dort. Mit 9,9 % der Stimmen verpasste sie den Einzug in die Stichwahl.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. Sie wurde jedoch erneut in den Stadtrat gewähltErgebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. und war von 2006 bis 2010 stellvertretende Stadtpräsidentin von Skierniewice. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2010 wurde sie zum dritten Mal in den Stadtrat gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. Sie nahm das Mandat jedoch nicht an, um in den Sejm nachrücken zu können. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 bewarb sie sich erneut um das Stadtpräsidentenamt, verpasste mit 12,4 % der Stimmen aber wiederum die Stichwahl.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026.

Bei den Parlamentswahlen 2005Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. und 2007Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. kandidierte sie jeweils erfolglos für die PO zum Sejm. Nachdem ihr 2007 nur 443 Stimmen gefehlt hatten, zog sie am 14. Dezember 2010 als Nachrückerin für Włodzimierz Kula in das Parlament ein.Nachricht in Monitor Polski 2010, Nr. 99, S. 5237. Bei den Parlamentswahlen 2011Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. und 2015Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. wurde sie jeweils im Wahlkreis 10 Piotrków Trybunalski wiedergewählt. 2019 kandidierte sie erfolglos bei den Wahlen zum Europäischen ParlamentErgebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. und zum Sejm.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026. (Biographie, polnisch, abgerufen am 25. Februar 2020)Abgeordneten-Biographie des VIII. Sejm (polnisch, abgerufen am 25. Februar 2020) Bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 kehrte sie für das Wahlkomitee „Koalicja dla Skierniewice“ in den Stadtrat zurück.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. April 2026.

Ehrungen Rutkowska war langjährige Vorsitzende der polnisch-französischen Parlamentarier-Gruppe und wurde im Oktober 2015 durch den Botschafter Pierre Buhler zur Ritterin der Ehrenlegion ernannt. Gewürdigt wurden damit auch ihre Verdienste um die Städtepartnerschaft mit Châtelaillon-Plage.pl.ambafrance.org: Francuskie odznaczenia dla czterech wybitnych osób. (französisch, Stand: 2. Juni 2016; abgerufen am 25. Februar 2020)

Weblinks

O mnie. (Biographie auf ihrer Webpräsenz, polnisch) Biogram auf der Seite des Sejm

Einzelnachweise

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