Untermühle war ein Gemeindeteil der ehemaligen Gemeinde Stilzendorf. Mittlerweile ist es eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der Stadt Schillingsfürst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Untermühle lag in der Gemarkung Stilzendorf.
Geografie Die Einöde lag am Erlbacher Mühlbach, einem rechten Zufluss der Altmühl, auf einer Höhe von . Im Westen lag das Flurgebiet Mühlwiesen, im Osten die Mühläcker und im Südosten die Holzwiesen. Im Norden grenzte das Waldgebiet Sommerleite an, im Südosten das Waldgebiet Winterhalden.
Geschichte Untermühle lag im Fraischbezirk des hohenlohischen Amtes Schillingsfürst. Der Ort erhielt bei der Vergabe der Hausnummern zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Nr. 2 des Ortes Schorndorf. Zu dem Anwesen gehörten mehrere Parzellen Acker- und Grünland.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Untermühle dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Stilzendorf zugeordnet. Nach 1888 wurde Untermühle nicht mehr als Ortsteil aufgelistet. Heute gibt es vom Ort keine Überreste mehr.Untermühle im BayernAtlas
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885Einwohner 4 7 8 4 6HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1836 und 1885 als Wohngebäude und 1840 als Häuser. 1 1 1 1 Quelle Dort als Unteremühl aufgelistet.
Religion Die Einwohner waren protestantisch und nach St. Wenzeslaus (Weißenkirchberg) gepfarrt.
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Fußnoten
Kategorie:Geographie (Schillingsfürst) Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach