Das Schrammel.Klang.Festival in Litschau am Herrensee ist eine seit 2007 stattfindende Veranstaltung, bei der sich alljährlich im Juli Künstler des Wienerliedes, der Schrammelmusik und der österreichischen Weltmusik im nördlichen Waldviertel zusammenfinden. Es wurde von Zeno Stanek gegründet und wird von diesem nach wie vor geleitet.

Das Festival mini|Kurt Girk Trio mit Willi Lehner (Schrammelpfad, 2012) Litschau ist der Geburtsort von Kaspar Schrammel, Vater der dem Genre Schrammelmusik namensgebenden Gebrüder Johann und Josef Schrammel. Dieser Umstand führte zur Entstehung des Festivals.

Das Festival wird folgendermaßen beschrieben:"Neue und traditionelle Wiener Musik, Natur, Theater, Tanz, Waldviertler Kulinarik und Gemütlichkeit rund um den Herrensee, das macht das Schrammel.Klang.Festival aus, das jährlich tausende Besucher an den idyllischen Herrensee und nach Litschau lockt."Auf Naturbühnen im Wald und auf der Wiese rund um den Herrensee findet der Schrammelpfad statt, wo die Künstler ohne elektronische Verstärkung auftreten. Abends finden Konzerte auf der Bühne im Herrenseetheater sowie am Festivalsamstag eine inszenierte Nachtwanderung statt. In Kooperation mit der Waldviertel-Bahn gibt es am Sonntag des Festivals einen Sonderzug von Gmünd nach Litschau. Etwa 7000 Menschen kommen zu diesem Festival nach Litschau.2015: 6.500 Besucher (vgl. )2016: 6.000 Besucher (vgl. )2017: 7.000 Besucher (vgl. )2018: 7.000 Besucher (vgl. )2019: 7.000 Besucher (vgl. )2020: 3.000 Besucher an fünf Wochenenden; strikte Besucherzahlenbeschränkung aufgrund behördlicher Vorgaben während der Corona-Pandemie. (vgl. )2021: 7.000 Besucher (vgl. )2022: 7.000 Besucher (vgl. )2023: 8.000 Besucher (vgl. )2024: 9.000 Besucher (vgl. )2025: 8.000 Besucher (vgl. )

Als einer der Vorreiter im Bereich nachhaltige Veranstaltungsorganisation wurde es seit 2012 mehrfach mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Events zertifiziert und im Rahmen des Wettbewerbs "nachhaltig gewinnen" des Österreichisches Umweltministeriums wiederholt ausgezeichnet sowie 2018 in die "Hall of Fame" des Wettbewerbs aufgenommen.

Zum 10-jährigen Bestehen des Festivals erschien 2016 ein Buch im Verlag Bibliothek der Provinz mit einer umfassenden Dokumentation der ersten zehn Festivaljahre.

Das Festival fand bis einschließlich 2019 an einem Wochenende statt. Im Jahr 2020 wurde das Festival aufgrund der Corona-Pandemie in veränderter Form über alle fünf Juli-Wochenende mit stark reduzierter Zuschauerzahl durchgeführt. Seit 2021 findet das Festival an zwei Wochenenden im Juli statt.

Programmpunkte im Herrenseetheater (Auswahl) mini|Herrenseetheater (2022) 2009: Uraufführung der Schrammeloperette „UND DAS BEI UNS!“ von Roland Neuwirth, Neue Wiener Concert Schrammeln, Karl Ferdinand Kratzl, Agnes Palmisano, 5/8erl in Ehr’n, Triovial, Ernst Molden, Willi Resetarits 2010: Magic Sax Quartet de Santiago de Cuba, Neue Wiener Concert Schrammeln, Rupert Huber, Karl Hodina, Peter Havlicek und Traude Holzer, Rudolf Koschelu, Kollegium Kalksburg, Der erste 9-er Sessellift, Dobrek project 2011: Theaterstück "Herzfleisch" von René Freund, Brein’s Café mit Thomas Gansch, Walter Deutsch, Ernst Weber, Alfred Pfleger, Neue Wiener Concert Schrammeln, Agnes Palmisano, bratfisch, Roland Neuwirth und die Extremschrammeln 2012: NEUN (Otto Lechner, Hans Tschiritsch, Franz Haselsteiner), Afrika meets Wienerlied (Insingizi, Tommy Hojsa, Rudi Koschelu), 5/8erl in Ehr’n, Wiener Zitherquartett, Klangkombinat Kalksburg, vienna clarinet connection, Oliver Maar, Erika Pluhar 2013: Hans Theessink, Ernst Molden, Trio Lepschi, Matinee "Mir geht alles contraire" (mit Ernst Weber, Agnes Palmisano, Robert Reinagl, Rudi Koschelu, Andreas Teufel, Roland Sulzer, Robert Kolar), "Fremd in Wien" (mit Wolfram Berger, Neue Wiener Concert Schrammeln), "Litschau bleibt Litschau" (Wiener Art Schrammeln), Klezmer Reloaded: Duo Shevchenko & Golebiowski, Attwenger 2014: Wiener Tschuschenkapelle, Die Strottern und Blech, Roland Neuwirth und die Extremschrammeln, Die Blues Schrammeln, Weisse Waende, Birgit Denk 2015: Die Tanzgeiger, Alma, Martin Spengler & die foischn Wiener, Matinee "Wiener Lieder" (mit Karl Markovics, Wolf Bachofner, Neue Wiener Concert Schrammeln), bratfisch, Stirner & Seidl, Ernst Molden und Der Nino aus Wien 2016: 5/8erl in Ehr’n, Kollegium Kalksburg, Trio Lepschi, Matinee (mit Karl Hodina, Tini Kainrath, Peter Havlicek), Schrammelknödel, wiener frauen schrammeln, Wiener Art Schrammeln, Neue Wiener Concert Schrammeln, Georg Breinschmid, Benjamin Schmid, Florian Willeitner, Thomas Gansch, strings & bass, Roland Neuwirth und die Extremschrammeln 2017: Franz Posch & seine Innbrüggler, Folksmilch, Wiener Blond, Matinee "Wean schbüün", Nadja Räss, Mariana Sadovska, Outi Pulkkinen, Spafudla mit Agnes Palmisano, Christina Zurbrügg & Band, Die Strottern mit Marc Unternährer und Matthias Loibner, Willi Resetarits (mit Neue Wiener Concert Schrammeln, Ernst Molden, Walther Soyka, Hannes Wirth) 2018: Federspiel, Turumtay & Zarić feat. Birgit Denk, Madame Baheux, Matinee "Geborgene Schätze" in Memoriam Karl Hodina (mit Tini Kainrath, Peter Havlicek, Tommy Hojsa, Bertl Mayer), Erwin Steinhauer & klezmer reloaded extended, Wiener Tschuschenkapelle, Großmütterchen Hatz & Klok, bratfisch, Fanfare Ciocărlia 2019: Ursula Strauss und Ernst Molden, DOBREK Quintett, Helene Blum & Harald Haugaard und Band, Wiener Brut und Band, Alma, "First Strings On Mars" (Georg Breinschmid, Florian Willeitner, Igmar Jenner), sterzinger III extended feat. anna anderluh, Johanna Juhola Trio, Sväng und Otto Lechner

Auszeichnungen (Auswahl) 2012: Maecenas Ö1 Publikumspreis 2015: "nachhaltig gewinnen" Hauptpreis 2017: Maecenas Niederösterreich 2018: "nachhaltig gewinnen" Hall of Fame 2018: Tourismuspreis Niederösterreich

Literatur

Weblinks

Website des Festivals: www.schrammelklang.at

Einzelnachweise

Kategorie:Musik (Niederösterreich) Kategorie:Erstveranstaltung 2007 Kategorie:Wienerlied Kategorie:Musikfestival in Österreich Kategorie:Litschau Kategorie:Neue Volksmusik