Carla Muresan (geboren 1981 in Timișoara/Rumänien) ist eine deutsche Kamerafrau.

Leben Carla Muresan ist in Rumänien und Deutschland aufgewachsen. Von 2002 bis 2005 studierte sie Bildende Kunst an der Strykehjernet Art School in Oslo und von 2005 bis 2009 Philosophie und Filmwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Danach absolvierte sie von 2009 bis 2017 ein Studium der Bildgestaltung an der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Seither ist sie als Kamerafrau für Dokumentar- und Spielfilmproduktionen tätig. 2014 übernahm sie die Bildgestaltung für den Dokumentarfilm Nirgendland, der mit dem Viktor DOK.deutsch beim Internationalen Dokumentarfilmfestival München 2014 ausgezeichnet wurde.

Oft arbeitet sie für Projekte, die sich für die Sichtbarkeit frauenspezifischer Themen einsetzen. Sie ist Mitglied des Zusammenschlusses deutscher Bildgestalterinnen Cinematographinnen.

Carla Muresan lebt in München und Berlin.

Filmografie (Auswahl) 2014: Nirgendland (Kinodokumentarfilm) – Regie: Helen Simon 2014: Moritz Daniel Oppenheim – The first Jewish Painter (Kinodokumentarfilm) – Regie: Isabel Gathof 2016: Aufstiege (Filmischer Ausstellungskatalog für Lichtkunstfestival) – Regie: Ina Fister 2016: Monika Hauser – Ein Portrait (Kinodokumentarfilm) – Regie: Evi Oberkofler, Edith Eisenstecken 2018: Kirschblüten & Dämonen (Spielfilm, 2. Kamera) – Regie: Doris Dörrie 2019: Die Königin der Taiga (GEO-Reportage) – Regie: Gordian Arneth 2021: Litauens rollendes Puppentheater (GEO-Reportage) – Regie: Gordian Arneth 2022: Voices from the Fire (Kinodokumentarfilm) – Regie: Helen Simon 2026: Hundertzwölf (Dokumentarfilm) – Regie: August Pflugfelder

Weblinks Carla Muresan Offizielle Website

Carla Muresan bei cinematographinnen.net

Einzelnachweise

Kategorie:Kameramann Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1981 Kategorie:Frau