Karl Kristian Andreas Siegstad (* 5. Dezember 1930 in Aasiaat;Kirchenbuch Aasiaat 1929–1934. (Geborene Jungen). S. 15. † 17. Januar 2010mlk: Karl Siegstad er død. Kalaallit Nunaata Radioa (18. Januar 2010).) war ein grönländischer Schriftsteller.

Leben Karl Siegstad war der uneheliche Sohn von Nikoline Frederikke Eleonora Helene Siegstad (1911–?), Tochter des Schmieds Abel Peter Gabriel Siegstad (1864–1942) und seiner zweiten Frau Agathe Rakel Dorthea Gideonsen (1875–?). Die Halbschwester seiner Mutter war mit Otto Rosing (1896–1965) verheiratet.

Karl Siegstad wurde in Aasiaat geboren, wuchs aber in Savissivik im Norden Grönlands auf. Später zog er zurück an die Diskobucht, wo er als Seemann arbeitete. Später lebte er wieder in seiner Geburtsstadt. Dort war er eine Zeit lang Mitglied des Rats der Gemeinde Aasiaat. Er war außerdem einige Jahre Direktor des Verlags Atuakkiorfik. Karl Siegstad war vor allem als Debatteur in der Öffentlichkeit bekannt und schrieb häufig Leserbriefe in der Zeitung. Daneben veröffentlichte er mehrere Bücher zur alten grönländischen Kultur.

Für seinen Debütroman Iluliarsuit oqquanni, das als einziges seiner Bücher ins Dänische übersetzt wurde (I ly bag isfjeldene), wurde er 1997 für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert.Nominierte für den Literaturpreis des Nordischen Rats 1997. Nordischer Rat. Am 29. August 2001 wurde er mit dem Nersornaat in Silber ausgezeichnet. 2003 erhielt er den Aronprisen von Atuakkiorfik und 2009 den grönländischen Weihnachtsbriefmarkenpreis. Karl Siegstad starb 2010 im Alter von 79 Jahren.

Werke 1995: Iluliarsuit oqquanni 2000: Inuunerup sarfarissinerani 2003: Piumasarput malissiuk 2005: Kunuunnguakkullu naapeqisugut 2009: Qimussernerup silarsuaani

Einzelnachweise

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