Gotthard Speer (* 27. Februar 1915 in Kuhnern (Kreis Neumarkt, Schlesien); † 23. März 2005 in Bergisch Gladbach) war ein deutscher Musikpädagoge.Gotthard Speer. In: Kulturportal West-Ost.
Leben und Werk Speer erhielt seine musikpädagogische Ausbildung in Beuthen/OS, Augsburg und an der Staatlichen Hochschule für Musikerziehung in Berlin-Charlottenburg.Hubert Unverricht: Der schlesische Musikpädagoge Prof. Gotthard Speer ist tot. In: Schlesien in Kirche und Welt 3/2005.
Nach Kriegsende war Speer Lehrer in der Nähe von Münster. 1947 wurde er Dozent an der Pädagogischen Akademie Paderborn. Schließlich wurde er ordentlicher Professor für Musikerziehung an der Pädagogischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln. Er gründete 1955 das Institut für Ostdeutsche Musik in Bensberg, die Vorgängerinstitution des Institutes für Deutsche Musik im Osten in Bergisch Gladbach. Dieses Institut beherbergte die Sammlung für ostdeutsche Musikpflege und den Arbeitskreis für schlesisches Lied und schlesische Musik.
Speer engagierte sich sein gesamtes Leben lang intensivst für die musikalische Jugendbewegung.
Schriften von Gotthard Speer (Auswahl) Über Vertonungen Eichendorffer Dichtung. In: Der Wegweiser 1959, Nr. 35. Ostdeutsches Musik- und Liedgut. In: Der Wegweiser 1964, Nr. 62. Ostdeutsches Musikleben in Nordrhein-Westfalen. In: G. Schulz (Hrsg.): Leistung und Schicksal. Köln 1967.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Musikpädagoge Kategorie:Hochschullehrer (PH Rheinland, Abteilung Köln) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1915 Kategorie:Gestorben 2005 Kategorie:Mann