Die Römerstraße Trier–Neuss war eine Römerstraße, die zwischen 22 und 19 v. Chr. von Marcus Vipsanius Agrippa erbaut wurde. Sie verband die beiden römischen Städte Trier (Augusta Treverorum) und Neuss (Novaesium) miteinander.
Die Straße zählt zu den ältesten des Rheinlandes. Sie soll mit einem schon in der Steinzeit benutzten Handelsweg identisch sein.Kölnische Rundschau vom 7. Juli 1948 In Widdendorf lässt sich der südliche Feldweg feststellen, der dort verschwindet und bei Blatzheim wieder auftaucht. Ab da folgt die Römerstraße dem Lauf des Neffelbachs.
Der Straßenverlauf: Trier Aach Neuhaus Hohensonne Newel Helenenberg Meilbrück Bitburg (Beda vicus) Nattenheim Weißenseifen Vogelheck Wickenseifen Büdesheim (Ausava) Scheuern Auel Jünkerath (Icorigium) Dahlem, Abzweigung nach Bonn (Bonna), 15. v. Chr. Blankenheim Nettersheim, Abzweigungen nach Billig und Wesseling, 15. v. Chr. Mechernich Zülpich (Tolbiacum), Knotenpunkt der Straßen Trier–Neuss, Köln–Reims (250 n. Chr.), Zülpich–Billig–Bonn und Zülpich–Düren–Jülich Gladbach Lüxheim Eggersheim Hochkirchen Nörvenich (Norboniacum), Knotenpunkt von drei Römerstraßen: Trier–Neuss, Maastricht–Aachen–Mariaweiler–Nörvenich–Gymnich–Wesseling, Nörvenich–Lechenich–Bonn Niederbolheim Blatzheim, regionale Kreuzung Jülich–Gymnich–Lechenich Heppendorf Widdendorf Thorr (Tiberiacum), Kreuzung mit der Via Belgica, 50 n. Chr. (Köln–Jülich–Maastricht–Boulogne-sur-Mer) Zieverich Paffendorf Rath Sinsteden Oekoven Villau Neukirchen Wehl Speck Reuschenberg Neuss
Weblinks und Quellen
Bernhard Schwade: Römerstraßen im Rheinland. Zwei Karten aus Köln. Gunter Amtmann: Luftarchäologische Prospektionsergebnisse zur römischen Fernstraße Köln – Trier. Neue Erkenntnisse im Streckenabschnitt zwischen Zülpich und Jünkerath.
Einzelnachweise
TrierNeuss Kategorie:Straße in Deutschland Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Deutschland