mini|Katholische Pfarrkirche St. Matthäus

Breitbrunn ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge in Bayern. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach.

Geografie Geografische Lage Die Gemeinde liegt im Naturpark Haßberge der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3).

Gemeindegliederung Es gibt zehn Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):

Nachbargemeinden Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn) Kirchlauter, Rentweinsdorf, Baunach (Landkreis Bamberg, Oberfranken) und Ebelsbach.

Geschichte Bis zur Gemeindegründung Breitbrunn wurde im Jahr 1112 erstmals urkundlich erwähnt. Die Rechte des Hochstiftes Bamberg (St.-Katharinen-Spital) fielen im Reichsdeputationshauptschluss 1803 an Bayern, die der Freiherren von Guttenberg wurden 1806 mediatisiert. 1810 wurde das gesamte Gebiet dem Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana im Zuge von Grenzbereinigungen abgetreten und kam 1814 wieder zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Kreiszugehörigkeit Bis zum 30. Juni 1972 gehörte Breitbrunn zum aufgelösten Landkreis Ebern.

Eingemeindungen Am 1. Januar 1970 wurde die Gemeinde Hermannsberg eingegliedert. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1978 die Gemeinde Lußberg (mit Kottendorf) eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015 Einwohner 891 950 961 968 1025 1075 1084 1051 1092

Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 967 auf 1025 um 58 Einwohner bzw. um 6 %. 2006 hatte die Gemeinde 1095 Einwohner. Quelle: BayLfStat

Politik Gemeinderat Bürgergemeinschaft Breitbrunn Freie Wähler CSU Bürgernahe Liste Unabhängige Kandidaten Gesamt 2020 13 – – – – 13 Sitze 2014 – 7 2 1 3 13 Sitze 2008 – 8 4 1 – 13 Sitze

Bürgermeisterin Erste Bürgermeisterin ist seit 2020 Ruth Frank (parteilos). Vorgängerin war von 2008 bis 2020 Gertrud Bühl (Freie Wähler). Sie gewann die Wahl gegen den damaligen Amtsinhaber Günther Geiling (CSU). 2014 wurde sie mit ca. 90 % der Stimmen ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.

Wappen

Denkmäler mini|Katholische Pfarrkirche St. Matthäus Baudenkmäler

Bodendenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaft Es gab 2020 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 30 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 478. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keinen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Im Jahr 2016 bestanden zudem 13 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt 552 Hektar, davon waren 435 Hektar Ackerfläche und 117 Hektar Dauergrünfläche.

Verkehr Der nächste Bahnhof ist Ebelsbach-Eltmann an der Bahnstrecke Bamberg–Rottendorf, etwa fünf Kilometer südlich von Breitbrunn.

Bildung Im Jahr 2021 gab es eine Kindertageseinrichtung mit 37 genehmigten Plätzen, in der sechs Personen 37 Kinder betreuten.

Literatur

Norbert Kandler: Breitbrunn in den Haßbergen: Festschrift zur Ersterwähnung vor 875 Jahren, Würzburg 1998, ISBN 3-933915-02-3

Weblinks

Gemeinde Breitbrunn

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Haßberge Kategorie:Ersterwähnung 1112 Kategorie:Gemeindegründung 1818

Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)