Die Adlermühle war ein Wohnplatz der Gemeinde Schönefeld im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg.Gemeindelexikon für das Königreich Preußen III Stadtkreis Berlin und Provinz Brandenburg, 1898, S. 54 und 55, Digitalisat verfügbar bei der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg , (PDF; 88,8 MB), abgerufen am 9. Februar 2020.
Lage Der Wohnplatz entstand um eine Mühle, die bereits im Jahr 1783 erwähnt wurde.Die Bundesstraße 179 im Raum Schönefeld – eine lange Geschichte, Webseite schönefeld.info mit einem Text des Ortschronisten Hans Schäfer, abgerufen am 9. Februar 2020. Sie lag zu dieser Zeit als „zwischen den Wegen nach Bohnsdorf und Altglienicke gelegen“Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg: Teltow (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Band 4). Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1976.. Der Wohnplatz befand sich im nördlichen Bereich der Gemarkung und dort südöstlich des im 21. Jahrhundert noch vorhandenen Wohnplatzes Thiekesiedlung.
Geschichte Adlermühle wurde 1856 erstmals in einem Amtsblatt der Regierung Potsdam erwähnt. Es gehörte zum Domkapitel zu Berlin. Zu dieser Zeit lebten 17 Personen an dem Wohnplatz. Aus dem Jahr 1860 sind ein Wohn- sowie zwei Wirtschaftsgebäude überliefert, darunter eine Getreidemühle. Die Einwohner waren bis 1878 der Gerichtskommission Köpenick unterstellt, anschließend bis 1945 dem Amtsgericht Berlin II bzw. Berlin-Neukölln.
1932 wurde aus dem als Etablissement bezeichneten Ort ein Wohnplatz der Gemeinde Schönefeld. 1962 wurde das Mühlengebäude nach dem Bau der Berliner Mauer und dem Bau der Bundesautobahn 113 abgerissen.
Literatur Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg: Teltow (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Band 4). Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1976. Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Schönefeld) Kategorie:Ort im Landkreis Dahme-Spreewald Kategorie:Ersterwähnung 1856