Die Gmina Jutrosin [] ist eine Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Rawicki der Woiwodschaft Großpolen in Polen. Sie hat etwa 7100 Einwohner. Ihr Sitz ist die gleichnamige Stadt ( Jutroschin) mit Einwohnern (Stand ).
Geographie mini|Karte der Gemeinde Die Gemeinde liegt im Süden der Woiwodschaft und grenzt im Süden und Osten an die Woiwodschaft Niederschlesien. Die Kreisstadt Rawicz (Rawitsch) liegt 20 Kilometer westlich, Posen etwa 90 Kilometer nördlich. Zu den Gewässern gehören die Orla (Horle) und die Radęca, die nördlich der Stadt Jutrosin zu einem See aufgestaut wird.
Die Gemeinde hat eine Fläche von 114,9 km², 78 % werden land- und 15 % forstwirtschaftlich genutzt.
Geschichte Von 1975 bis 1998 gehörte die Gemeinde zur Woiwodschaft Leszno.
Gemeindepartnerschaft Seit 1993 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Potigny im Département Calvados.
Gliederung Die Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) Jutrosin besteht aus der Stadt selbst und 18 Dörfern mit Schulzenämtern (sołectwa): Name deutscher Name (1815–1919) deutscher Name (1939–1945)Jutrosin Jutroschin 1939–1943 Orlahöh 1943–1945 HorlenBartoszewice Bartoschewitz Barten Bielawy Bilawen Bismarckseich (Kr. Militsch)Domaradzice Domaradzitz UrnenfeldDubin Dubin 1939–1943 Spitzwald 1943–1945 SpitzwallGrąbkowo Grombkowo 1911–1919 Gromkow StreudorfJanowo Janowo HauswaldJeziora Jeziora TorfweideNad Stawem Nadstawem 1905–1919 Grünweiler GrünweilerNowy Sielec Neu Sielec 1939–1943 Neusiedel 1943–1945 SchellitzOstoje Ostoje StandorfPawłowo Pawlowo PaulseckPłaczkowo Platschkowo 1905–1919 Lindenort LindenortRogożewo Rogozewo HornauŚląskowo Slonskowo SonnentalSzkaradowo Szkaradowo DeutschwehrSzymonki Szymonki (älter Simunke) MöhringenZaborowo Zaborowo 1905–1919 Bismarckseich BismarckseichZmysłowo Zmyslowo 1905–1919 Grunewald älter Zmislave Grunwald
Siedlungen, Weiler und Ortsteile sind: Name deutscher Name (1815–1919) deutscher Name (1939–1945)Bonowo Bonowo Deutschwehr-OstBorek (zu Domaradzitz) (zu Urnenfeld)Dębina Dembina ?Katarzynowo Katarzynowo Deutschwehr-AbbauOchłoda Vorwerk Ochloda ?Piskornia Piskornia FasanenhofStary Sielec Alt Sielec AltsiedelStasin Stasin Hauswald-SüdWielki Bór Wielkibor WaldhofŻydowski Bród Judenfurth HartschneideZybki Zybki Hauswald-NordZygmuntowo Zygmuntowo Siegmundshof
Baudenkmale Unter Schutz gestellte Sehenswürdigkeiten, die bei der Woiwodschaft als Baudenkmal eingetragen sind: Friedhofskirche mit Glockenturm in Jutrosin (1777) Ehemalige evangelische Kirche und Friedhof in Jutrosin (1862–1863) Kirche der heiligen Elisabeth in Jutrosin (1900–1903) Klassizistisches Rathaus in Jutrosin (1840) Windmühle bei Dubin (1797) Scheunen in Dubin (19. Jahrhundert) Kirche St. Martin in Szkaradowo (1810–1812)
Verkehr Die Landesstraße DK36 verläuft durch den Norden der Gemeinde. Ein Bahnanschluss besteht nicht.
Der nächste internationale Flughafen ist der etwa 70 Kilometer südlich gelegene Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau.
Persönlichkeiten Adam Fürst Czartoryski (1845–1912), Besitzer des Guts Wielki Bór und Mitglied des Deutschen Reichstags Idzizlaw Czartoryski (1859–1909), Mitglied des Deutschen Reichstags; gestorben in Sielec Conrad von Schubert (1847–1924), preußischer Generalleutnant; geboren in Wielkibor Richard von Schubert (1850–1933), preußischer Offizier; geboren in Wielkibor.
Weblinks
Webpräsenz von Stadt und Gemeinde Jutrosin
Einzelnachweise