Heindirk tom Dieck (* 17. Oktober 1939 in Berlin) ist ein deutscher Chemiker.
Leben und Werk Er studierte in München Chemie und wurde 1966 über „Metall(0)-Verbindungen mit nichtaromatischen Stickstoff-π-Systemen“ promoviert. 1971 habilitierte sich tom Dieck mit „Komplexchemie von Vierzentren-π-Systemen“ in Frankfurt am Main und wurde dort 1972 Professor. Von 1977 bis 1991 war er Professor für Anorganische Chemie an der Universität Hamburg. 1975 bis 1981 war er Mitautor der ZDF-Fernsehreihe Studienprogramm Chemie und der zugehörigen Begleitbücher „Einführung in die Chemie“. 1991 bis 2002 war tom Dieck Geschäftsführer der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) in Frankfurt/M.
Auszeichnungen Alexander-von-Humboldt-Preis des französischen Forschungsministers (1985) Ehrendoktorwürde der Universität Rennes 1 (1993) Ehrenmitglied der tschechischen und der slowakischen Chemischen Gesellschaft (2002) Ehrenmitglied der GDCh (2004)
Diverses Heindirk tom Dieck ist ein Enkelsohn von Max tom Dieck und ein jüngerer Bruder von Tammo tom Dieck.
Siehe auch tom Dieck
Weblinks
Heindirk tom Dieck Universität Hamburg Fachbereich Chemie
Kategorie:Deutscher Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg) Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main) Kategorie:Ehrendoktor der Universität Rennes 1 Kategorie:Geboren 1939 Kategorie:Mann