Hubertus Brauner (* 27. Februar 1951) ist ein deutscher Behindertensportler.

Werdegang Hubertus Brauner stammt aus Zwickau in Sachsen. Obwohl er wegen einer Querschnittlähmung auf einen Rollstuhl angewiesen ist, wollte er auf leistungssportliche Betätigung nicht verzichten. Er wurde deshalb Mitglied beim Behindertensportverein ASV Zwickau. Zu seiner Sportdisziplin wählte er die Leichtathletik, die er in den Disziplinen Kugelstoßen, Speerwurf und Diskuswurf erfolgreich betrieb. Wegen seiner hervorragenden Leistungen wurde er nach der Wende in die deutsche Nationalmannschaft für Behindertensport berufen, in der er in seinen Sportarten zahlreiche Erfolge verbuchen konnte. So nahm er 1992 an den Paralympischen Sommerspielen teil, bei der er im Kugelstoßen und im Speerwurf je eine Bronzemedaille gewann.

Für diesen Gewinn wurde er am 23. Juni 1993 von Bundespräsident Richard von Weizsäcker mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.Bundespräsidialamt am 23.6.1993: Abdruck der Rede des Bundespräsidenten anlässlich der Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 1992...

Nach den Erfolgen Brauners bei den Paralympics 1992 wurde er auch nahm er auch an den Weltmeisterschaften 1994 teil. Hier gewann er im Kugelstoßen in der Leistungsgruppe F 53 eine Silbermedaille mit einer Weite von 8,31 m, während er im Diskuswurf in der F 53 Leistungsgruppe eine Bronzemedaille holte.Leichtathletik-WM: Teilnehmer aus Deutschland, F 53

Auch bei den Paralympischen Sommerspielen im Jahre 2000 war er wieder Mitglied der deutschen Mannschaft und gewann erneut eine Bronzemedaille im Kugelstoßen.

Einzelnachweise

Kategorie:Behindertensportler (Fünfkampf, Deutschland) Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Paralympics 1992 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2000 Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Mann