Maria ReineckeMilinowski, Marta. In: John William Leonard (Editor-in-Chief): Woman’s who’s who of America. A biographical Dictionary of contemporary Women of the United States and Canada. 1914–1915. The American Commonwealth Company, New York. (Wiederauflage bei Gale Research Company, Book Tower, Detroit 1976, ISBN 0-8103-4018-6, S. 561) (Digitalisat in der englischsprachigen Wikisource) (englisch) (auch: Marie Reinecke;Lina Morgenstern: Frauenarbeit in Deutschland: Geschichte der deutschen Frauenbewegung und Statistik der Frauenarbeit auf allen ihr zugänglichen Gebieten, Band 1, zugleich Berlin S. W., Grossbeeren-Straße 5. Verlag der Deutschen Hausfrauen-Zeitung. 1893; vergleiche die Angaben im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek; S. 187; * 1846;† nach 1906)Oskar Fleischer, Alfred Valentin Heuss (Hrsg.): Zeitschrift der Internationalen Musikgesellschaft, Band 8, Breitkopf & Härtel, Leipzig 1906, S. 149; war eine deutsche Pianistin, Musikpädagogin,Friedrich Jansa (Hrsg.): Wagener, Else Gertrud Ilse Sophia, in ders.: Deutsche Tonkünstler und Musiker in Wort und Bild, 2. Ausgabe, Leipzig: Verlag von Friedrich Jansa, 1911, S. 772; Musikschulgründerin und Unternehmerin.The Musical Standard: A Newspaper for Musicians, Professional and Amateur, Reeves and Turner, 1884, p. 147;

Leben Maria oder Marie Reinecke war eine Tochter des Seminarmusiklehrers, Musikpädagogen und Musiktheoretikers Rudolf Reinecke (auch: Rudolf Reincke) und seiner zweiten Ehefrau Johanna Elisabeth Henriette geb. Hubp, die er 1836 geheiratet hatte.Gerhard Hahne: Reinecke, Rudolf. In: Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon. Band 2. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1971, ISBN 3-529-02642-5, S. 206 f. Online-Fassung als BioLex Digital (PDF; 32,7 MB). S. 2195 f. Sie war somit eine Halbschwester des in Leipzig tätigen Kapellmeisters Carl Reinecke,Christian Friedrich Kahnt (Red.): Personalnachrichten in ders.: Neue Zeitschrift für Musik. Organ des Allgemeinen Deutschen Musikvereins und der Beethoven-Stiftung (NZfM), Heft 36 vom 29. August 1884, 51. Jahrgang (Band 80), C. F. Kahnt, Leipzig 1884, S. 386 f.; hier: S. 387; . dessen Werke sie immer wieder aufführte, so 1893 die „Undine“-Sonate.Musikalisches Wochenblatt. 24, 1893, Nr. 30 (20. Juli 1893), S. 428; . 1884 gründete sie – unverheiratet als „Fräulein“ bezeichnet – in Wolfenbüttel eine Musikschule und ein SeminarEuropa: Chronik der gebildeten Welt. 1884, Nr. 37, Sp. 1470; . für unverheiratete Musiklehrerinnen mit angeschlossener Klavier- und Gesangsschule. Die Schule wurde später von Carl Reineckes Tochter Betty geleitet.Bruno Schrader: Carl Reineckes 90. Geburtstag. In: Neue Zeitschrift für Musik. 81. Jg., Nr. 25, 18. Juni 1914, S. 359–366, hier S. 359; .

Anfang der 1890er Jahre errichtete Maria Reinecke eine „Hochschule für Musik“ in HannoverErnst Wilhelm Fritzsch (Hrsg.): Musikalisches Wochenblatt. Organ für Musiker und Musikfreunde, Jahrgang 22, E. W. Fritzsch, Leipzig 1891, S. 334; und wohnte in den dortigen Räumen des Seminars für Musiklehrerinnen im Hause Höltystraße 13.Adreßbuch, Stadt- und Geschäftshandbuch der Königlichen Residenzstadt Hannover und der Stadt Linden 1899, Abteilung I, Teil III: Alphabetisches Verzeichniß der Einwohner und Handelsfirmen, S. 958; Digitalisat der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek über die Deutsche Forschungsgemeinschaft In dieser Zeit unterrichtete sie auch selbst, war unter anderem musikalische Hauptlehrerin der Pianistin Marta Milinowski.

In der Hochschule für Musik in der Höltystraße 13 wirkte zeitweilig Marie Herner-HenriciRichard Jakoby (Hrsg.): Staatliche Hochschule für Musik und Theater Hannover. Struktur, Zielsetzungen, Geschichte Hannover: Madsack, 1973, S. 41; beziehungsweise die in Hannover wohnende Gesellschafterin der in Hamburg ansässigen Firma Henrici & Dunemann OHG Marie Henrici, geborene Herner.Amtlicher Anzeiger: Beiblatt zum Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt, Hamburg: Lütcke & Wulff, 1923, S. 1093, 1117;

Schriften Pädagogischer Wegweiser durch den Unterricht im Klavierspiel mit Angabe der zum Gebrauch geeigneten Werke. Gebrüder Reinicke, Hannover/Leipzig 1906Paul Stöde: Die einzelnen Fächer: 8. Künstlerische Fächer, b) Gesang. In: Pädagogische Jahresschau über das Volksschulwesen. 1, 1906/07, S. 342–352, hier S. 346; .

Einzelnachweise

Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Musikpädagoge Kategorie:Person (Wolfenbüttel) Kategorie:Musiker (Hannover) Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert) Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert) Kategorie:Unternehmer (Hannover) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1846 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau