Konrad Edgar Kurz (* 16. Januar 1853 in Stuttgart; † 27. April 1904 in Florenz, Italien) war ein deutscher Lyriker und Arzt.Edgar Kurz In: Gerhard Lüdtke (Hrsg.): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender - Nekrolog: 1901–1935. Verlag Walter de Gruyter, 1936, Seite 392.

Leben und Werk Konrad Edgar Kurz wurde 1853 in Stuttgart als erstes von fünf Kindern des Schriftstellers Hermann Kurz und der Pazifistin Marie Kurz geboren.Edgar Kurz. In: Werke und Briefe, Band 17 von Eduard Mörike., Klett-Cotta, Stuttgart 1867, S. 104 Zu seinen Geschwistern zählten die Schriftstellerin Isolde Kurz und der Bildhauer Erwin KurzJulius Baum (Hrsg.): Die Stuttgarter Kunst der Gegenwart. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1913, S. 212..

Nach seinem Medizinstudium und seiner Promotion in Tübingen im Jahre 1874 folgte eine Ausbildung bei Johann von Säxinger zum Gynäkologen. Seiner Berufung zum Mediziner folgend, ließ er sich 1877 in der Toskana nieder. Dort gründete er zusammen mit Vanzetti eine chirurgische Ambulanz und arbeitete als praktischer Chirurg und Frauenarzt in Florenz.Edgar Kurz. In: Alma Kreuter: Deutschsprachige Neurologen und Psychiater: Ein biographisch-bibliographisches Lexikon von den Vorläufern bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts., Verlag Walter de Gruyter, Seite 809. Zu Lebzeiten folgte er auch der Familientradition und verfasste neben seiner Arbeit zahlreiche Gedichte.

Postum erschienen 1904 die beiden Gedichtbände Volkslieder aus der Toscana und Gedichte, die seine knapp ein Jahr jüngere Schwester, die Schriftstellerin und Dichterin Isolde Kurz, herausgegeben hatte. Ein dritter Lyrikband wurde 2019 im Martin Werhand Verlag unter dem Titel Heidenglaube – 50 zeitlose Gedichte publiziert.Edgar Kurz. In: Martin Werhand Verlag, WorldCat.

Schriften (Auswahl) Ein Fall von Placenta prævia centralis: Inaugural-Dissertation. Sachbuch/Dissertation. Verlag Fues, Tübingen 1874. Volkslieder aus der Toscana. Lyrik. Verlag H. Laupp, Tübingen 1904. Gedichte. Lyrik. Stuttgart J.G. Cotta Nachf. 1904 Heidenglaube – 50 zeitlose Gedichte. Lyrik. Martin Werhand Verlag, Melsbach 2019, ISBN 978-3-96175-122-8.

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