Emil Evers (eigentlich Ferdinand Bernardus;Heinrich Sievers: Kammermusik in Hannover. Historisches, Gegenwärtiges – Kritiken, Meinungen. Unter besonderer Berücksichtigung des Wirkens der Hannoverschen Kammermusik-Gemeinde 1929–1979, Tutzing: Schneider Verlag, 1980, S. 36; . * 17. Januar 1861 in Hildesheim; † 1. Dezember 1934 in Hannover) war ein deutscher Pianist,Hugo Thielen: Hochschule für Musik u. Theater Hannover, in: Stadtlexikon Hannover, S. 300f.; . MusikpädagogeFriedrich Jansa (Hrsg.): Wagener, Else Gertrud Ida Sophia, in ders.: Deutsche Tonkünstler und Musiker in Wort und Bild, 2. Ausgabe, Leipzig: Verlag von Friedrich Jansa, 1911, S. 772; . und Komponist.Angaben im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.

Leben Evers war aufgrund seiner pianistischen Fähigkeiten sowohl als Solist als auch als Begleiter von Aufführungen „sehr geschätzt.“

Dem 1891 von den hannoverschen Opernorchester-Musikern Otto Riller, Bruno Meuche, Friedrich Rammelt und Ludwig Püschel konstituierten Riller-Quartett,Ingeborg Schreiber: Max Reger in seinen Konzerten ( = Veröffentlichungen des Max-Reger-Institutes, Elsa-Reger-Stiftung Bonn, Bd. 7), Teil 2: Programme der Konzerte Regers, Bonn: Dümmler, 1981, ISBN 978-3-427-86281-9 und ISBN 3-427-86281-X, S. 569; . das sich schon zwei Jahre zuvor gebildet hatte, gesellte sich Evers von Fall zu Fall als Pianist zu, um Kammermusik aufzuführen.Richard Jakoby (Hrsg.): Staatliche Hochschule für Musik und Theater Hannover. Struktur, Zielsetzungen, Geschichte, Hannover: Madsack, 1973, S. 48 u.ö.; .

Emil Evers wirkte als Komponist und Pianist in Bückeburg an der dortigen Hofkapelle. Der seinerzeitige Fürst von Schaumburg-Lippe ernannte Evers zu seinem Hofpianisten.

1897 gründete Evers gemeinsam mit dem Bariton Hermann Brune und dem Klavierpädagogen Karl Leimer in der Akazienstraße 1 in Hannover ein anfänglich privates Konservatorium, aus dem sich später die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) entwickelte.

Schüler Nach 1895: Else Gertrud Ida Sophia Wagener (* 10. April 1882 in Berlin) 1923–1926: Wally Maria LichnerHedwig von Asenow, E. H. Mueller von Asenow (Hrsg.): Fürchtenicht, Hermann, in dies.: Kürschners Deutscher Musiker-Kalender 1954. Zweite Ausgabe des Deutschen Musiker-Lexikons, Walter de Gruyter & Co., Berlin 1954, Spalte 323, 738; . 1924–1926: Hermann Fürchtenicht

Einzelnachweise

Kategorie:Musikpädagoge Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:Hoflieferant für das Fürstentum Schaumburg-Lippe Kategorie:Musiker (Hannover) Kategorie:Person (Bückeburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1861 Kategorie:Gestorben 1934 Kategorie:Mann