mini|Teil des Ausstellungsgeländes (restaurierte Farbaufnahme von 1959)
Die Bundesgartenschau 1959 fand vom 30. April bis zum 17. Oktober 1959 in Dortmund statt.
Geschichte Für die Bundesgartenschau 1959 entstand der heutige Westfalenpark, indem die Flächen des alten Kaiser-Wilhelm-Hains (eröffnet 1894)NN: Bundesgartenschau Dortmund 1959, S. 34., des Buschmühlenparks, einer Mülldeponie und Kleingartenanlagen zusammengelegt wurden.NN: Bundesgartenschau Dortmund 1959, S. 37. Das Gelände der Bundesgartenschau von 1959 umfasste so 60 ha. Im Mittelpunkt der neuen Parkanlage wurde als Fernmelde- und Aussichtsturm der Florianturm errichtet, damals mit 219,6 Metern das höchste deutsche Gebäude.Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH: BUGA Dortmund 1959.
Die Bundesgartenschau hatte 6,8 Mio. (nach anderen Angaben: 7 Mio.) Besucher. Florianturm, Kaiserhain und Seerosenteich sind heute noch im Stil der 1950er Jahre erhalten.
Ausstattung mini|Westfalenparkbahn – im Hintergrund der Florianturm (Aufnahme von 2010) Zur Bundesgartenschau wurden eine Parkeisenbahn (heute: Westfalenparkbahn) und eine Sesselbahn in Betrieb genommen.
Wissenswert Auf dem Gelände der Bundesgartenschau von 1959 folgten noch zwei weitere: Die Bundesgartenschau 1969 und die Bundesgartenschau 1991 Der Westfalenpark zählt heute zu den großen innerstädtischen Parkanlagen in Europa und dient als beliebtes Ausflugs- und Erholungsziel. Dort beheimatet ist das Deutsche Rosarium.
Literatur NN: Bundesgartenschau Dortmund 1959. In: Deutsche Bundesgartenschau GmbH (Hg.): 50 Jahre Bundesgartenschauen. Festschrift zur Geschichte der Bundes- und Internationalen Gartenschauen in Deutschland. Bonn 2001, S. 34–37.
Weblinks
Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH: BUGA Dortmund 1959; abgerufen: 31. Januar 2020.
Einzelnachweise
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