Pörtschach am Berg ist ein Ort in Kärnten. Durch den Ort verläuft die Grenze zwischen den Katastralgemeinden Galling und Kading, die gleichzeitig die Grenze zwischen den politischen Gemeinden St. Veit an der Glan und Maria Saal sowie zwischen den Bezirken St. Veit an der Glan und Klagenfurt-Land ist. Dadurch zerfällt der Ort in zwei Ortschaften: die Ortschaft Pörtschach am Berg in der Gemeinde St. Veit an der Glan im Bezirk St. Veit an der Glan hat Einwohner (Stand ), die Ortschaft Pörtschach am Berg in der Gemeinde Maria Saal im Bezirk Klagenfurt-Land hat Einwohner (Stand ). Somit zählt der Ort insgesamt Einwohner.
Lage Der Ort liegt in Mittelkärnten, im Glantaler Bergland, am Ostabhang des Ulrichsbergs, südwestlich von Tanzenberg und nördlich von Karnburg. Entlang des Pörtschacher Bachs verläuft eine Katastralgemeindegrenze durch den Ort: der nördliche Teil des Orts – links des Bachs – liegt auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Galling, der südliche Teil mit der schon im 10. Jahrhundert erwähnten Kirche hl. Lambrecht – rechts des Bachs – auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Kading.
Bevölkerungsentwicklung des gesamten Orts Für den Ort ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 19 Häuser, 123 Einwohner 1880: 19 Häuser, 120 Einwohner 1910: 18 Häuser, 111 Einwohner 1961: 20 Häuser, 90 Einwohner 2001: 30 Gebäude, 82 Einwohner, 29 Haushalte, 11 Arbeitsstätten, 9 land- und forstwirtschaftliche Betriebe 2011: 30 Gebäude, 76 Einwohner, 25 Haushalte, 4 Arbeitsstätten 2021: 34 Gebäude, 76 Einwohner, 33 Haushalte, 10 Arbeitsstätten
Ortschaft Pörtschach am Berg (Gemeinde St. Veit an der Glan)
Geschichte In der Steuergemeinde Galling liegend, gehörte der nördliche Teil des Orts in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Karlsberg. Bei Bildung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kamen jener Teil des Orts an die Gemeinde Hörzendorf (die zunächst unter dem Namen Gemeinde Karlsberg geführt wurde) und somit zum Bezirk St. Veit an der Glan. 1972 kamen diese Häuser an die Gemeinde St. Veit an der Glan.Wilhelm Rausch: Gebiets- und Namensänderungen der Stadtgemeinden Österreichs (= Forschungen zur Geschichte der Städte und Märkte Österreichs. Band 2). Linz 1989, S. 245.
Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 8 Häuser, 55 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872, S. 73. 1880: 7 Häuser, 50 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 57. 1890: 7 Häuser, 33 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 58. 1900: 7 Häuser, 35 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 78. 1910: 7 Häuser, 42 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 39. 1923: 7 Häuser, 43 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 16. 1934: 34 Einwohner handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 16. 1961: 5 Häuser, 16 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 256. 2001: 10 Gebäude (davon 9 mit Hauptwohnsitz) mit 10 Wohnungen; 30 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 9 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 3 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004, S. 121. 2011: 10 Gebäude, 22 Einwohner, 6 Haushalte, 1 ArbeitsstätteAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt 2014. 2021: 10 Gebäude, 27 Einwohner, 9 Haushalte, 3 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 43.
Ortschaft Pörtschach am Berg (Gemeinde Maria Saal)
Geschichte In der Steuergemeinde Kading liegend, gehörte der südliche Teil des Orts in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Annabichl. Bei Bildung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kamen jener Teil des Orts an die Gemeinde Maria Saal und damit an den Bezirk Klagenfurt-Land.
Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 11 Häuser, 68 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872, S. 27. 1880: 12 Häuser, 70 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 24. 1910: 11 Häuser, 76 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 32. 1961: 15 Häuser, 74 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 250. 2001: 20 Gebäude (davon 16 mit Hauptwohnsitz) mit 22 Wohnungen; 52 Einwohner und 4 Nebenwohnsitzfälle; 20 Haushalte; 2 Arbeitsstätten, 6 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004, S. 83. 2011: 20 Gebäude, 54 Einwohner, 19 Haushalte, 3 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt 2014, S. 33. 2021: 24 Gebäude, 49 Einwohner, 24 Haushalte, 7 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 27.
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Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Kärnten Kategorie:St. Veit an der Glan Kategorie:Maria Saal