alternativtext=Mann in weißem Hemd lächelt den Betrachter an|mini|Christian Wüster Christian Wüster (* 27. Juli 1958) ist ein deutscher Arzt für Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Osteologie (DVO) und Präventivmedizin (ECARE). Er ist katholisch, verheiratet und hat sechs Kinder.

Leben Allgemeines, Schulbildung, Bundeswehr Christian Wüster wurde am 27. Juli 1958 in Wuppertal geboren. Seine Schullaufbahn begann 1964 an den Volksschulen in Neu-Ulm und Erbach, die er von 1964 bis 1967 besuchte. Danach wechselte er auf das Humboldt-Gymnasium Ulm/Donau, wo er 1976 sein Abitur absolvierte. Den anschließenden einjährigen Wehrdienst verbrachte er beim Ulmer Heeresmusikkorps.

Studium Wüster studierte ab 1977 an der University of Sheffield (England) Chemie, Physiologie und Psychologie. 1978 begann er sein Medizinstudium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, wo er sein Physikum und das 1. Staatsexamen abschloss. Von 1980 bis 1981 – im 7. und 8. Semester seines Studiums – war er DAAD-Stipendiat an der University of Glasgow (Schottland). Im Jahr 1982 absolvierte Wüster dann sein 2. und 3. Staatsexamen an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Wissenschaftlicher Werdegang An der Ludwig-Maximilians-Universität in München arbeitete er bis 1983 an seiner Promotion zum Thema „Enzymimmunoassay zur Bestimmung von Thyreoglobulin-Antikörpern“ (Prof. Dr. K. Horn, Abteilung Endokrinologie LMU München), die er schließlich im Jahr 1983 erhielt. Zehn Jahre später, im Jahr 1993, folgte Wüsters Habilitation zum Thema „Osteoporose durch Mangel an Calcitonin und Wachstumshormon: Untersuchungen mittels Knochenzellkultur, Tiermodell und Osteodensitometrie“. Daraufhin wurde er zum apl. Professor der Universitäten in Heidelberg (2000) und Mainz (2018), Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie (Profs. Rommens und Drees), ernannt. 2018 folgte zusätzlich die Ernennung zum Ehrendoktor der Universität Tiflis (Georgien). 2025 wurde Prof. Wüster zum ersten deutschen Fellow der American Society of Bone and Mineral Research ernannt.Class of fellows 2025

Klinischer Werdegang 1984: Abteilung Innere Medizin I, Endokrinologie & Stoffwechsel Medizinische Klinik (Universität Heidelberg, Prof. Dr. R. Ziegle) 1997: Chefarzt Rehabilitationsklinik „Falkenburg“ (Bad Herrenalb/Nordschwarzwald), Abteilung Innere Medizin (Schwerpunkte: Endokrinologie, Osteologie, Angiologie und Kardiologie) 1997: Internistische Ambulanz Kopfklinik, Abteilung Innere Medizin I (Universität Heidelberg) 2000: Medical Advisor Growth Hormone Novo Nordisk Pharma GmbH (Mainz) 2003: Praxis für Endokrinologie und Diabetologie 2004: Erlangung der Zusatzbezeichnung Osteologie (DVO) 2005: Erlangung der Zusatzbezeichnung Präventivmedizin (ECARE) 2008: Konsiliararzt für Endokrinologie am Katholischen Klinikum Mainz 2012: Gründung des Hormon- & Stoffwechselzentrums Prof. Wüster im MED Facharztzentrum Mainz (Wallstraße 3–5; https://www.prof-wuester.de) 2013: Anerkennung des Hormon- & Stoffwechselzentrums Prof. Wüster als osteologisches Schwerpunktzentrum des Dachverbandes osteologischer Fachgesellschaften (DVO) 2019: Gründung des Hormon- & Stoffwechselzentrums Prof. Wüster MVZ GmbH 2026: Gründung des Hormon- & Stoffwechselzentrums Mainz MVZ GmbH, Träger https://www.academia-gruppe.de/ Hormon- & Stoffwechselzentrums Prof. Wüster MVZ GmbH

Auszeichnungen 1992: Julius-Wolf-Preis des Kuratorium Knochengesundheit 1993: Copp-Preis der Deutschen Gesellschaft für Osteologie 1995: Ernennung zum Gastprofessor der Katholischen Universität Córdoba (Argentinien) 2018: Ernennung zum Gastprofessor der Medizinischen Universität David Tvildiani in Tiflis, Georgien https://dtmu.ge/ (Georgien) 2025: Ernennung zum Fellow der American Society of Bone an Mineral Research (ASBMR)Class of fellows 2025

Mitgliedschaften 1989: American Society of Bone and Mineral Research 1990: Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie 1991: Deutsche Gesellschaft für Osteologie 1992: International Bone and Mineral Society 1993: European Calcified Tissues Society 1994: Growth Hormone Research Society 1995: Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin 1998: Member of scientific advisory board of the International Osteoporosis Foundation (IOF) 2000: German Society of AntiAging Medicine 2001: Endocrine Society

Publikationen Bücher 2001: Chr. Wüster (Hrsg.): Wachstumshormon (hGH) – Pathophysiologie und therapeutisches Potential, UNI-MED Verlag Bremen, ISBN 978-3-89599-568-2. 2000: Chr. Wüster, P. Kann (Hrsg.): Wachstumshormontherapie bei Erwachsenen mit Wachstumshormonmangel, Palatinum-Verlag, Mannheim, ISBN 978-3-920671-37-6. 1993: Chr. Wüster, R. Ziegler (Hrsg.) Knochenmetastasen: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie, Zuckschwerdt Verlag, ISBN 978-3-662-43470-3. 1991: Chr. Wüster, R. Ziegler (Hrsg.): Knochenmetastasen, Pathophysiologie und Therapie. Symposiumsband zum Kongress des Deutsch-österreichisch-schweizerischen Arbeitskreis für Osteologie, pmi Frankfurt/Main, ISBN 978-3-662-43470-3. 1987: Chr. Wüster, H.W. Minne, G. Leidig, T. Kunczik, R. Ziegler (Hrsg.): Osteoporose: Ein Patientenratgeber, Kuratorium Knochengesundheit e. V. 2021: Chr. Wüster: Endokrinologie und Osteologie in der Hausarztpraxis, Springer-Verlag, Berlin, ISBN 978-3-662-63428-8

Einzelnachweise

Kategorie:Endokrinologe Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Mann