Die Glasair GlaStar (bisweilen Glastar) ist ein US-amerikanisches Kleinflugzeug, das von Tom Hamilton entwickelt und zunächst von Stoddard-Hamilton Aircraft, später von Glasair Aviation produziert wurde. Die Maschine hatte ihren Jungfernflug im Jahr 1994. 2005 wurde die Produktion zugunsten der Glasair Sportsman 2+2 eingestellt. Das Flugzeug wurde nur als Bausatz angeboten.

Konstruktion und Entwicklung mini|GlaStar Die GlaStar ist ein einmotoriger, zweisitziger, abgestrebter Schulterdecker. Sie kann wahlweise mit einem starren Bugradfahrwerk oder mit einem Spornradfahrwerk versehen sein. Das Cockpit verfügt zum Einstieg über Türen. Der Rumpf besteht aus geschweißtem Stahl mit einer GFK-Hülle. Die Tragflächen aus Aluminium mit einer Spannweite von und einer Fläche von verfügen über NASA-GA(W)-2-Profile. Sie verfügen über Landeklappen und sind für einen Transport zusammenklappbar. Zunächst wurde der Rotax 912ULS mit als Triebwerk eingesetzt. Nachdem sich der Rotax jedoch als zu schwach erwiesen hatte, wurden die Motoren Lycoming O-320 mit und Lycoming O-360 mit eingesetzt. Das Fahrwerk kann rasch zwischen einem Bug- und einem Spornradfahrwerk gewechselt werden. Das Cockpit ist breit und verfügt über ein großes Gepäckabteil, das Gepäck aufnehmen kann.

Die geschätzte Bauzeit für das komplette Flugzeug beträgt 1200 Stunden.

Varianten mini|Symphony SA-160 mini|Glasair Sportsman 2+2 mini|Plane Driven PD-1 Symphony SA-160 Musterzugelassene Version, gebaut von der Ostmecklenburgische Flugzeugbau (OMF) und später von Symphony Aircraft Industries. Glasair Sportsman 2+2 Viersitzer mit einem Maximalgewicht von ; ersetzte die ursprüngliche GlaStar Plane Driven PD-1 Straßentaugliche Version produziert von Plane Driven

Technische Daten Besatzung 1 Passagiere 1 Länge Spannweite Höhe Flügelfläche Leermasse max. Startmasse Höchstgeschwindigkeit Reisegeschwindigkeit Reichweite

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp Kategorie:Erstflug 1994 Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor