Flinsmühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet von Burk im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Flinsmühle lag in der Gemarkung Burk.
Geografie Die Einöde befand sich auf einer Höhe von am Flinsbach, einem rechten Zufluss der Wieseth. Unmittelbar südlich speiste der Bach zwei Weiher. Im Osten grenzte ein Waldgebiet an, im Westen überwiegend Ackerland.
Geschichte Die Fraisch über Flinsmühle war umstritten. Sie wurde sowohl vom ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen als auch vom ebenfalls ansbachischen Oberamt Feuchtwangen beansprucht. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es ein Anwesen, das das Kastenamt Wassertrüdingen als Grundherrn hatte.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 413. (= J. K. Bundschuh, Bd. 2, Sp. 154). Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Flinsmühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 13 des Ortes Meierndorf. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 552.
Infolge des Gemeindeedikts wurde die Flinsmühle dem 1809 Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Burk zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534. Nach 1900 wurde der Ort in amtlichen Verzeichnissen nicht mehr erwähnt.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1837 1840 1861 1871 1885 1900 Einwohner 5 4 6 7 7 3 HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1837, 1871 bis 1900 als „Wohngebäude“. 1 1 1 1 1 Quelle
Religion Der Ort lag in der Parochie der lutherischen Pfarrei Königshofen.
Literatur
Weblink
Fußnoten
Kategorie:Burk Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert