Elbleinsmühle ist ein Wohnplatz der Gemeinde Aurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Elbleinsmühle liegt in der Gemarkung Weinberg.

Geographie Die Einöde bestehend aus einem Wohngebäude mit eigener Hausnummerierung und fünf Nebengebäuden liegt an der Wieseth und am Seitzenbronner Bach, der im Ort als rechter Zufluss in die Wieseth mündet. Sie befindet sich inmitten einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Grünland mit einzelnem Baumbestand und Ackerfläche. Ein Anliegerweg führt 50 Meter weiter südlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Windshofen (0,4 km westlich) bzw. nach Leuckersdorf verläuft (1 km östlich).

Geschichte Elbleinsmühle wurde 1680 erstmals urkundlich erwähnt.Von Mühle zu Mühle auf der Website aurach.de

Der Ort lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Mahlmühle hatte das eichstättische Kastenamt Herrieden als Grundherrn.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Elbleinsmühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Hiernach soll Feuchtwangen Grundherr sein.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 2. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Elbleinsmühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 8 des Ortes Windshofen. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Elbleinsmühle dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weinberg zugeordnet. Nach 1882 wird Elbleinsmühle nicht mehr als Ortsteil geführt. Hier werden für Weinberg noch acht Ortsteile angegeben.

Baudenkmal Sühnekreuz

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 Einwohner 3 8 8 4 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1836 als „Wohngebäude“. 1 1 1 Quelle

Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Aurach) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Feuchtwangen gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Aurach, Landkreis Ansbach) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Ersterwähnung 1680