Aichamühle war ein Gemeindeteil der ehemaligen Gemeinde Vorderbreitenthann im Landkreis Feuchtwangen (Mittelfranken, Bayern). Aichamühle lag in der Gemarkung Vorderbreitenthann.
Geografie Die Einöde lag auf einer Höhe von am Aichabach (im Unterlauf Schönbach genannt), einem linken Zufluss der Sulzach. Neben dem Mühlgebäude mit eigener Hausnummerierung gab es noch vier Nebengebäude. Zu dem Anwesen gehörten ein kleiner Teich und einige Hektar Ackerland. 200 Meter westlich des Ortes lag das Waldgebiet Kreuzschlag.
Geschichte Aichamühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Mahlmühle hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen als Grundherrn.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Aichamühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 35. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Aichamühle dem Steuerdistrikt Tauberschallbach und der Ruralgemeinde Vorderbreitenthann zugeordnet. 1922 wurde das letzte Gebäude abgebrochen.Aichamühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de. Im Ortsverzeichnis von 1925 wird der Ort noch erwähnt.
Aichamühle war nach Feuchtwangen gepfarrt und gehörte zum Schulsprengel Tauberschallbach.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 Einwohner 5 4 8 10 10 4 0 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1925 als „Wohngebäude“. 1 1 2 2 1 Quelle Dort als Aichenmühl aufgelistet.
Literatur
Weblink
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Zerstört in den 1920er Jahren Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert