Der Sousbach ist ein etwa 9 Kilometer langer Bach, der aus dem Soustal ins Lauterbrunnental im Berner Oberland fliesst und dort von links in die Weisse Lütschine mündet.

Geographie Verlauf Der Sousbach entsteht auf etwa bei Hüenderegg am Fusse des Schilthorns.

Von dort fliesst er in nordöstlicher Richtung durch Türliboden, wobei ihm mehrere kleine Nebenbäche zufliessen. Kurz nach Oberberg () geht es steil hinunter, worauf in einer Höhe von der Strycher ihm von links zufliesst. Die beiden Bäche laufen nur etwa 300 m voneinander entfernt beinahe parallel über eine Distanz von etwa 2 km, wobei sie jedoch auch ein etwa 100 m hoher Bergrücken trennt. Auf einer Höhe von etwa eilt der Chantbach ihm von links zu. Kurz darauf läuft der Sousbach weiter in waldiges Gebiet. Auf einer Höhe von etwa nimmt er seinen letzten grösseren Nebenbach, den Sulsbach von links auf. Ab hier ändert der Bach seine Richtung stärker Richtung Osten und kommt dabei ins Lauterbrunnental.

Der letzte Abschnitt des Bachs bleibt steil; er überwindet bis Sandweidli auf einer Strecke von etwa 1,3 km eine Höhendifferenz von knapp 500 m. Dort mündet er schließlich auf einer Höhe von von links in die aus den Süden kommende Weisse Lütschine.

Sein etwa 8,9 km langer Lauf endet circa 1742 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von ungefähr 20 %.

Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet des Sousbachs hat eine Grösse von etwas über 20 km². Das Schilthorn ist der höchste Punkt im Einzugsgebiet und erreicht eine Höhe von Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt , die minimale Höhe liegt bei

Das gesamte Einzugsgebiet des Bachs ist nur sehr spärlich besiedelt.

Es besteht zu 12,6 % aus bestockter Fläche, zu 41,2 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 0,4 % aus Siedlungsfläche, zu 0,5 % aus Gletscher/Firn, zu 0,8 % aus Gewässeroberfläche und zu 44,5 % aus unproduktiven Flächen.

Zuflüsse Zuflüsse von der Quelle zur Mündung mit Name, orographischer Richtungsangabe, Länge in Kilometern, Einzugsgebiet in km², Mündungsort, Mündungshöhe. Die Namen der Bäche stammen aus dem WebGIS des Kantons Bern, die Daten teilweise noch aus swisstopo. Hiendereggbach (links), 0,7 km Schlächtimattengraben I (rechts), 0,3 km Schlächtimattengraben III (rechts), 0,5 km Schlächtimattengraben IV (rechts), 0,2 km Tirlibodenbächli I (links), 0,4 km Schlächtimattengraben V (rechts), 0,4 km Altslägergraben II (rechts), 0,2 km Morgeweidgraben I (rechts), 0,2 km Morgeweidgraben II (rechts), 0,2 km Strycher (links), 3,6 km, 3,04 km² Spitalbächli (rechts), 0,4 km Färrichwaldbächli (links), 0,3 km Scheenbielgräbli (rechts), 0,3 km Chantbach (links), 2,8 km, 1,84 km² Inners Steckgräbli (links), 0,2 km Ussers Steckgräbli (links), 0,4 km Steinleuibach (rechts), 0,3 km (mit Usser Steinleuibach 0,5 km) Bletschenbächli (links), 0,2 km Standbächli (rechts) 0,4 km Inners Luserenbächli (rechts), 0,4 km Luserenbächli (rechts), 0,3 km Stapfbächli (links), 0,2 km Milibächli (rechts), 0,2 km Alpiglenschopfbächli (rechts), 0,3 km Ischflüöbächli (rechts), 0,1 km Schueriberggräbli (links), 0,2 km Gribligfluebächli (rechts), 0,3 km Leidrichgraben (rechts), 0,5 km Becklifurengräbli (rechts), 0,5 km Brichbächli (links), 0,6 km Geissgraben (rechts), 0,3 km Treichrichgraben (links), 0,5 km Sulsbach (links), 3,9 km, 3,64 km² Hacketegräbli (rechts), 0,2 km Senggigräbli (links), 0,2 km Ds Wässerli (links), 0,3 km

Hydrologie An der Mündung des Sousbachs in die Weisse Lütschine beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 1'130 l/s. Sein Abflussregimetyp ist nival alpin Abrufbar unter , und seine AbflussvariabilitätDie Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert. beträgt 18.

Kraftwerk Am Sousbach befindet sich ein Kraftwerk, das im Sommer 2025 in Betrieb ging. Es befindet sich am Standort «Sandweidli».

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Lauterbrunnen)